30-10-2008, 01:10
berensmann,index.php?page=Thread&postID=57982#post57982' schrieb:Iwan1,index.php?page=Thread&postID=57967#post57967' schrieb:...einen Konflikt am Verhalten zu erkennen, dem Hund den Ausstieg aus dem Konflikt in Form des erwünschtes Verhaltens zu ermöglichen und aufzuzeigen, ist Hundeausbildung.@ivan1
...und nicht, wie viele annehmen, Konflikte zu vermeiden.
lernfixierung durch konflikt, die wohl in der hundeausbildung anspruchsvollste methode des lernens, sollte mit großer sorgfalt und nur von erfahrenen ausbildern praktiziert werden.
um noch mal den von dir umschriebenen "bekannten hundesportler" zu zitieren, ... er sagte auch, "den teufel den ich rief, werd ich nicht wieder los".
ich denke das gerade die "beginner" oder "anfänger" die ja in diesem bereich des forum's posten, alles versuchen sollten konflikte zu vermeiden. erst mit der qualität des hundeführers darf der anspruch an die qualität (im sinne von schwierigkeiten) der ausbildung steigen.
Sorry berensmann, dass ich da anderer Meinung bin.
Ich habe nirgendwo von "Lernfixierung durch Konfliktsetzung" gesprochen. Dieser Ausbildungsschritt erfolgt bei mir erst ganz zum Schluss, eben als Lernfixierung!
Mit noch einem Vorurteil möchte ich aufräumen: Ich habe die Erfahrung gerade bei Beginnern des Hundesportes gemacht, dass - wenn man ihnen im Vorfeld plausibel erklären und am Beispiel verdeutlichen kann, warum es schon für einen jungen Hund wichtig ist, Konflikte zu lösen - sie diese Erkenntnisse in allen Bereichen sehr schnell in steigender Schwierigkeit praktizieren. Und das mit Erfolg!!!
Auch wenn Mancher es kaum glauben mag, Anfänger und Beginner sind nämlich keinesfalls generell geistig behindert oder lernresistent...;-)
Ich kenne nun Deine Definition von Konflikt nicht...scheint jedoch etwas sehr schwierig händelbares zu sein....Dem ist nicht so.
Schon das erste Anlegen eines Halsbandes und einer Leine bedeutet für einen jungen Hund ein sehr starker Konflikt. Es schneidet am Hals, er kann sich nicht mehr bewegen wie er will, so sehr er sich auch dagegen auflehnt...Wie soll man nun Deiner Ansicht nach den Konflikt vermeiden? Leine und Halsband ab und so den Konflikt für den Hund lösen...dies soll wirklich nur ein ganz simples Beispiel sein.
Die Summe der gelösten Konflikte bilden den Charakter. Dies ist nicht nur beim Menschen so, sondern auch bei unseren Hunden.
Antiautoritäre Erziehung und Ausbildung hat schon beim Menschen nicht funktioniert und beim Hund erst recht nicht!!!
Also noch mal, Hundeausbildung ist Konfliktmanagement und zwar schon beginnend - in angemessener Form - beim jungen Hund und auch beim "Anfänger" unter entsprechender Anleitung.
Dies ist nur meine Meinung und unterstreicht meine Erfahrung...
freundliche Grüße
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein...
(Zitat: weiß nicht, aber wahr...)


