20-09-2008, 23:09
das ist schon ein problem, das habe ich heute auch leider bei meiner trainingspartnerin erleben dürfen. in gewohnter umgebung absolut perfekt in triebstimmung und handlungsbereitschaft, bei neuer umgebung dann der abbruch vom hund. schon enttäuschend auch für mich als ausbilder. technisch zwar sauber, aber im ausdruck aber nicht wirklich handlungsbereit. wieviel dabei den hf betrifft, gilt es noch rauszufinden.
ich glaube eher, daß es eine frage von der richtigen triebstimmung insgesamt ist, und wie und über welche rituale man diese in dem hund initialisiert. ich denke, die uo als solches sollte kein spiel sein, weil genau das passiert, was du beschreibst: selbstbelohnung über einen nicht steuerbaren wert. negativverstärkung macht den hund dann auch nicht handlungsbereiter, wahrscheinlich eher reaktiv vermeident. das gilt wohlgemerkt für das spiel.
trotzdem sollte man sich die auflösung im primären motovationsbereich immer vor augen führen, damit man auch im sekundären bereich, also über bewußt vom hund eingeforderte werte, die richtige triebstimmung erzeugen kann. ist man dann noch in der lage, selbstbelohnungsverhalten so zu maßregeln, daß der primärverstärker im wert noch steigt, der hund dadurch eben noch handlungsbereiter wird, so hat man in etwa einen motivationsbereich beim hund, der dem des spieles sehr ähnlich ist, jedoch ganz feste regeln hat.
aber das ist ja genau der heilige gral, den jeder für die arbeit mit dem hund sucht. manche hunde tragen schon diesen gral in sich, anderen wiederum kannst du diesen vor die nase legen, und sie drehen sich weg.
und oftmals ist es eben auch so, daß der hf nicht langen atem genug hat, um den kritiken andersdenkender stand zu halten. aber wenn man das schon als hundeführer nicht kann, wie soll es denn ein hund können, dem ständig die bilder geändert werden?!
gruß reinhard
ich glaube eher, daß es eine frage von der richtigen triebstimmung insgesamt ist, und wie und über welche rituale man diese in dem hund initialisiert. ich denke, die uo als solches sollte kein spiel sein, weil genau das passiert, was du beschreibst: selbstbelohnung über einen nicht steuerbaren wert. negativverstärkung macht den hund dann auch nicht handlungsbereiter, wahrscheinlich eher reaktiv vermeident. das gilt wohlgemerkt für das spiel.
trotzdem sollte man sich die auflösung im primären motovationsbereich immer vor augen führen, damit man auch im sekundären bereich, also über bewußt vom hund eingeforderte werte, die richtige triebstimmung erzeugen kann. ist man dann noch in der lage, selbstbelohnungsverhalten so zu maßregeln, daß der primärverstärker im wert noch steigt, der hund dadurch eben noch handlungsbereiter wird, so hat man in etwa einen motivationsbereich beim hund, der dem des spieles sehr ähnlich ist, jedoch ganz feste regeln hat.
aber das ist ja genau der heilige gral, den jeder für die arbeit mit dem hund sucht. manche hunde tragen schon diesen gral in sich, anderen wiederum kannst du diesen vor die nase legen, und sie drehen sich weg.
und oftmals ist es eben auch so, daß der hf nicht langen atem genug hat, um den kritiken andersdenkender stand zu halten. aber wenn man das schon als hundeführer nicht kann, wie soll es denn ein hund können, dem ständig die bilder geändert werden?!
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


