17-06-2008, 10:06
ich denke, jetzt schon hat der hund im schutzdienst konditioniert, daß, wenn er nicht bellt, er den helfer so manipulieren kann, daß dieser wieder gas gibt. klappt nach deiner aussage ja auch jedesmal. also ich sehe den hund schon als aktiv.
ich persönlich würde das jetzt ersteinmal unabhängig vom schutzdienst arbeiten. der hund muß jetzt vorangig lernen, grade wenn er so stark in der beute gelagert ist, daß er nur über die ersatzhandlung bellen zum triebziel kommt, nicht über das pausenbellen mit spannen. und das hat nichts mit der arbeit am helfer zu tun, sondern eher damit, daß er nur mit dem bellen etwas erreichen kann. dabei muß der bestätigungshalter so inaktiv wie möglich sein, bis der hund diesen aktiv und in jeder position/situation sicher verbellt. bei inaktivität vom hund kann man dann auch mal gerne abbrechen und frust erzeugen, lernen durch erfolg und mißerfolg. vorher brachte die bellpause den erfolg, diesmal bedeutet bellpause abbruch, also entfernung vom triebziel. dies so im schutzdienst anzuwenden ist fragwürdig, da zum einen dies zig trainingseinheiten bedarf, die der schutzdienst so an quantität gar nicht bringen kann, eher dann durch die erhöhte quantität den hund flach macht (reizschwellenerhöhung oder reiz-oder aktionspezifischer ermüdung), grade bei den stark beutegelagerten hunden.
endziel: für das verbellen die richtige triebstimmung und dadurch resultierende handlungsbereitschaft. bestätigt man dann noch variabel, dann wird der hund auch druckvoll in seiner aktion. sollte man es schaffen, daß das verbellen entweder selbst schon ein teil der auflösung für den hund bedeutet, oder er den konflikt von selbstbelohnung beute oder enthalten beute dann rein über das bellen löst, dann hat man den hund im sack.
dieser hund bellt ja, das ist ja schon was, hat aber dabei etwas anderes konditioniert. die pausen bringen den erfolg, nicht das bellen. und das setzt er jetzt gezielt ein.
also, abkoppeln vom schutzdienst, richtige triebstimmung fürs bellen ersteinmal erzeugen. hat er diese, die ihm bekannten bilder auf den helfer übertragen.
gruß
ich persönlich würde das jetzt ersteinmal unabhängig vom schutzdienst arbeiten. der hund muß jetzt vorangig lernen, grade wenn er so stark in der beute gelagert ist, daß er nur über die ersatzhandlung bellen zum triebziel kommt, nicht über das pausenbellen mit spannen. und das hat nichts mit der arbeit am helfer zu tun, sondern eher damit, daß er nur mit dem bellen etwas erreichen kann. dabei muß der bestätigungshalter so inaktiv wie möglich sein, bis der hund diesen aktiv und in jeder position/situation sicher verbellt. bei inaktivität vom hund kann man dann auch mal gerne abbrechen und frust erzeugen, lernen durch erfolg und mißerfolg. vorher brachte die bellpause den erfolg, diesmal bedeutet bellpause abbruch, also entfernung vom triebziel. dies so im schutzdienst anzuwenden ist fragwürdig, da zum einen dies zig trainingseinheiten bedarf, die der schutzdienst so an quantität gar nicht bringen kann, eher dann durch die erhöhte quantität den hund flach macht (reizschwellenerhöhung oder reiz-oder aktionspezifischer ermüdung), grade bei den stark beutegelagerten hunden.
endziel: für das verbellen die richtige triebstimmung und dadurch resultierende handlungsbereitschaft. bestätigt man dann noch variabel, dann wird der hund auch druckvoll in seiner aktion. sollte man es schaffen, daß das verbellen entweder selbst schon ein teil der auflösung für den hund bedeutet, oder er den konflikt von selbstbelohnung beute oder enthalten beute dann rein über das bellen löst, dann hat man den hund im sack.
dieser hund bellt ja, das ist ja schon was, hat aber dabei etwas anderes konditioniert. die pausen bringen den erfolg, nicht das bellen. und das setzt er jetzt gezielt ein.
also, abkoppeln vom schutzdienst, richtige triebstimmung fürs bellen ersteinmal erzeugen. hat er diese, die ihm bekannten bilder auf den helfer übertragen.
gruß
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


