19-01-2008, 10:01
Hallo,
Wenn der Hund den Helfer frei an durchhängender Leine aktiv verbellt und ihn rückwärts treiben kann, dann ist erst der Zeitpunkt gekommen, wo wir das mit ins Versteck nehmen. Verhalten bekannt - neuer Ort. Zu diesem Zeitpunkt gibt auch kein Naschen am Ärmel mehr, weil der Hund gelernt hat, wie das Spiel funktioniert.
Aggresives Verbelles kommt entweder aus der Frustration heraus, oder weil der Hund sowieso diese Veranlagung hat. Manches kann man aufhübschen, aber im Kern bleibt ein Beutehund ein Beutehund und das muss man meiner Meinung nach einfach schlicht erkennen und so arbeiten und nicht alles über einen Kamm scheren und nach Schema arbeiten. Es ist halt eine Frage der Veranlagung. Übrigens: Beuteverbeller arbeiten in der Regel sauber und bekommen die volle Punktzahl. Mein Herz liegt bei den anderen, aber ich finde beide Wege völlig in Ordnung und es macht mir Spaß, mit beiden zu arbeiten.
Schöne Grüße,
Andeas
martin,index.php?page=Thread&postID=41179#post41179' schrieb:Er kennt noch keinen ruhig dastehenden Helfer. Er kennt noch kein Versteck. Es gibt da keinen Schutzarm, in den er beißen könnte.ich kann den wirklichen Sinn diese Übung noch nicht erkennen. Bei uns läuft es so, dass die Hunde den Helfer treiben lernen - und zwar den stehenden Helfer. Im Versteck kaspert schliesslich auch niemand herum. Aus diesem Treiben - ein Mix aus Beute und minimalen Wehrreizen (ohne Kapelle) - ergibt sich ein Spiel: Hund treibt lustlosen Helfer. Helfer reagiert mit Beutereizen und stellt Aktivität mit Wehrreizen wieder ein. Hund treibt Helfer wieder an. Helfer stellt wieder ein. Es ergibt sich Bellen aus Frustration oder schlicht aus Beutegier. Das wird bestätigt. Aus dem Spiel wird ein Verbellen vor dem Helfer außerhalb des Versteckes. Alles gesichert mit Leine oder am Pfahl, falls der HF das nicht bedienen kann.
Wenn der Hund den Helfer frei an durchhängender Leine aktiv verbellt und ihn rückwärts treiben kann, dann ist erst der Zeitpunkt gekommen, wo wir das mit ins Versteck nehmen. Verhalten bekannt - neuer Ort. Zu diesem Zeitpunkt gibt auch kein Naschen am Ärmel mehr, weil der Hund gelernt hat, wie das Spiel funktioniert.
Aggresives Verbelles kommt entweder aus der Frustration heraus, oder weil der Hund sowieso diese Veranlagung hat. Manches kann man aufhübschen, aber im Kern bleibt ein Beutehund ein Beutehund und das muss man meiner Meinung nach einfach schlicht erkennen und so arbeiten und nicht alles über einen Kamm scheren und nach Schema arbeiten. Es ist halt eine Frage der Veranlagung. Übrigens: Beuteverbeller arbeiten in der Regel sauber und bekommen die volle Punktzahl. Mein Herz liegt bei den anderen, aber ich finde beide Wege völlig in Ordnung und es macht mir Spaß, mit beiden zu arbeiten.
Schöne Grüße,
Andeas


