18-12-2007, 17:12
nein, aber- ich habe jetzt schon von einigen leuten gehört: "juhu, dann kann ich ja nun auch die FH2 machen...ich bin so faul und fährten ist blöd und das stöbern kann mein hund nicht - aber jetzt kann ich ja führen!"
das finde ich einen schlag ins gesicht all denen gegenüber, die bei wind und wetter im gelände stehen und wirklich fleißig trainieren.
dann noch möglichst auf blankem acker und "boah, mein hudn hat die FH2 mit 96 gemach!!"
daher mein vergleich den leuten, deren hunde einen wirklich tollen SD machen und dann kommt so ein ärmellutscher und kriegt genau dieselbe bewertung für viel schlechtere arbeit - ich kann ja nicht sagen "sorry, aber ich schaffe es nicht, öfter mit meinem hund SD zu üben." und dann bekomme ich trotzdem ein SG/V oder wie??
dazu finde ich es doch oft seltsam, dass die HF 2-3x die woche aufm platz sind, aber zum fährten haben dieselben keine zeit...da ist doch wohl oft genug eher die mangelnde lust am fährten der wahre hintergrund.
FH ist eben eine spezielle ausbildung, da sollte auch etwas verlangt werden, finde ich.
die FH1 ist ja sonst schwerer wie die FH2.
einen wirklich guten FH zu haben ist mindestens so viel arbeit wie einen hund bis zu einer großen veranstaltung zu bringen; dazu kommt der ärger mit landwirten, jägern, spaziergängern und behörden. meinen hund da hin zu bringen wo er steht hat 3 jahre gedauert und er war in 2 jahren 200x fährten - viel, viel arbeit.
da ärgere ich mich, wenn die anforderungen so runtergeschraubt werden, dass dann auch die HF "mal eben" so führen, die nicht wirklich interesse an der FH-arbeit haben.
das wäre im SchH-bereich nichts anderes, wenn die hunde auch hier immer weniger leisten müssen - da fühlt sich der fleißige HF mit einem guten hund doch auch komisch, wenn dann einer der kaum übt und dessen hund bescheiden beißt die super prüfungen macht, oder?
es geht mir nicht um die HF, die fleißig üeben (was nicht heißt, jeden zweiten tag zu fährten, sondern regelmäßig), sondern um die, die nur möglichst ohne aufwand viel erreichen wollen.
sorry, etwas lang :pf:
nickel
das finde ich einen schlag ins gesicht all denen gegenüber, die bei wind und wetter im gelände stehen und wirklich fleißig trainieren.
dann noch möglichst auf blankem acker und "boah, mein hudn hat die FH2 mit 96 gemach!!"
daher mein vergleich den leuten, deren hunde einen wirklich tollen SD machen und dann kommt so ein ärmellutscher und kriegt genau dieselbe bewertung für viel schlechtere arbeit - ich kann ja nicht sagen "sorry, aber ich schaffe es nicht, öfter mit meinem hund SD zu üben." und dann bekomme ich trotzdem ein SG/V oder wie??
dazu finde ich es doch oft seltsam, dass die HF 2-3x die woche aufm platz sind, aber zum fährten haben dieselben keine zeit...da ist doch wohl oft genug eher die mangelnde lust am fährten der wahre hintergrund.
FH ist eben eine spezielle ausbildung, da sollte auch etwas verlangt werden, finde ich.
die FH1 ist ja sonst schwerer wie die FH2.
einen wirklich guten FH zu haben ist mindestens so viel arbeit wie einen hund bis zu einer großen veranstaltung zu bringen; dazu kommt der ärger mit landwirten, jägern, spaziergängern und behörden. meinen hund da hin zu bringen wo er steht hat 3 jahre gedauert und er war in 2 jahren 200x fährten - viel, viel arbeit.
da ärgere ich mich, wenn die anforderungen so runtergeschraubt werden, dass dann auch die HF "mal eben" so führen, die nicht wirklich interesse an der FH-arbeit haben.
das wäre im SchH-bereich nichts anderes, wenn die hunde auch hier immer weniger leisten müssen - da fühlt sich der fleißige HF mit einem guten hund doch auch komisch, wenn dann einer der kaum übt und dessen hund bescheiden beißt die super prüfungen macht, oder?
es geht mir nicht um die HF, die fleißig üeben (was nicht heißt, jeden zweiten tag zu fährten, sondern regelmäßig), sondern um die, die nur möglichst ohne aufwand viel erreichen wollen.
sorry, etwas lang :pf:
nickel

