18-09-2007, 21:09
Moin,
jetzt möchte ich auch mal meinen Senf zu einigen Antworten geben.
Das ein Welpe keinen Wehrtrieb hat oder sich nicht wehren kann, stimmt so nicht. Der Wehrtrieb ist eine genetische Komponente des Hundes und unterschiedlich stark ausgeprägt.
Der Helfer muss erkennen, ob er einen wehrigen oder einen Beutehund arbeitet.
Zeigt der Hund Wehrverhalten im Schutzdienst, muss der Hefer darauf eingehen und versuchen, das Wehrverhalten in Beute zu kanalisieren.
Das Problem des Wehrtriebes ist, dass dieser Trieb zum reaktiven Teil des Aggressionsverhalten gehört. Wir wollen aber den aktiven Hund am Helfer und keinen, der weggeht, wenn der Helfer stillsteht. Wird hier die Schraube zu fest angedreht, geht der Hund ins meiden, denn wir wissen ja, das der Wehrtrieb und das Meideverhalten den selben Reizauslöser (Bedrohung/Angriff) und das selbe Triebziel
Ruhe/körperliche Unversehrtheit, beim Wehren auch noch das Mideverhalten des Gegenübers) haben. Jedoch sind die Verhaltensweisen, um zu diesem Triebziel zu gelangen
unterschiedlich. Der eine kann sich entsprechend ernsthaft wehren und der andere meidet.
Bei solchen Arbeiten ist Fingerspitzengefühl des Helfers erforderlich.
Also ist hier erstmal Beutearbeit angesagt, weil diese Arbeit den Hund sicher macht.
Das, was mit 18 Monaten reift und mit dreieinhalb bis vier Jahren ausgereift ist (beim DSH), ist die Sozialaggression. das bedeutet, dass der Hund vermehrt mit Aggression antworten kann. Und dies nicht nur im Schutzdienst. Das Verhalten ggü. Geschlechtsgenossen oder auch gegen den Hundeführer kann sich ändern. Der Hund wird eben erwachsen.
Das aggressive Verbellen erreiche ich durch Konflikte, die ich dem Hund biete, wenn der weiß, was Verbellen ist. Dazu halte ich mich schön an die Lernwege, die der Hund versteht.
Wünsche noch einen schönen Abend.
Gruß
Micha
jetzt möchte ich auch mal meinen Senf zu einigen Antworten geben.
Das ein Welpe keinen Wehrtrieb hat oder sich nicht wehren kann, stimmt so nicht. Der Wehrtrieb ist eine genetische Komponente des Hundes und unterschiedlich stark ausgeprägt.
Der Helfer muss erkennen, ob er einen wehrigen oder einen Beutehund arbeitet.
Zeigt der Hund Wehrverhalten im Schutzdienst, muss der Hefer darauf eingehen und versuchen, das Wehrverhalten in Beute zu kanalisieren.
Das Problem des Wehrtriebes ist, dass dieser Trieb zum reaktiven Teil des Aggressionsverhalten gehört. Wir wollen aber den aktiven Hund am Helfer und keinen, der weggeht, wenn der Helfer stillsteht. Wird hier die Schraube zu fest angedreht, geht der Hund ins meiden, denn wir wissen ja, das der Wehrtrieb und das Meideverhalten den selben Reizauslöser (Bedrohung/Angriff) und das selbe Triebziel
Ruhe/körperliche Unversehrtheit, beim Wehren auch noch das Mideverhalten des Gegenübers) haben. Jedoch sind die Verhaltensweisen, um zu diesem Triebziel zu gelangen
unterschiedlich. Der eine kann sich entsprechend ernsthaft wehren und der andere meidet.
Bei solchen Arbeiten ist Fingerspitzengefühl des Helfers erforderlich.
Also ist hier erstmal Beutearbeit angesagt, weil diese Arbeit den Hund sicher macht.
Das, was mit 18 Monaten reift und mit dreieinhalb bis vier Jahren ausgereift ist (beim DSH), ist die Sozialaggression. das bedeutet, dass der Hund vermehrt mit Aggression antworten kann. Und dies nicht nur im Schutzdienst. Das Verhalten ggü. Geschlechtsgenossen oder auch gegen den Hundeführer kann sich ändern. Der Hund wird eben erwachsen.
Das aggressive Verbellen erreiche ich durch Konflikte, die ich dem Hund biete, wenn der weiß, was Verbellen ist. Dazu halte ich mich schön an die Lernwege, die der Hund versteht.
Wünsche noch einen schönen Abend.
Gruß
Micha
Wenn ein Hund dabei ist, werden die Menschen gleich menschlicher. (Hubert Ries)


