29-01-2022, 21:01
lusna,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192921#post192921 schrieb:Und diese Eigenschaften kann ich nur züchten bzw. den Erfolg der züchterischen Bemühungen nur überprüfen, wenn ich Schmerz in der Ausbildung von Hunden nutze?
Megan,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192922#post192922 schrieb:man kann aber doch auch Belastungen ohne Schmerzreiz und negative Außenwirkung setzen.
doghunter,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192923#post192923 schrieb:Schau dich in der Welt um...unseren Hunden im Sport geht es i.d.R. bestens, auch wenn gewisse Zwänge in der Ausbildung unumgänglich sind...
Dumbledore,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband-und-die-neue-TierSchHuVO/?postID=192924#post192924 schrieb:Das ist aber trotzdem keine Legitimation, ihnen Schmerzen zuzufügenIch werde den Eindruck nicht los, das es hier gar nicht um Argumentation geht, sondern dass man nur noch an einander vorbei redet.
Ich sag es mal mit einfachen Worten:
a) ich bin kein Freund der Auswüchse, dass die letzten zehntel Punkte mit Schmerzreizen raus gekitzelt werden
b) es gibt viele gute Hunde - in Sport und auch Dienst - die sehr beutelastig sind und die man auch sehr gut über die positive Linie arbeiten kann
aber
Doghunter hat es angeführt,
a) Gebrauchshundezucht ist - auch - Selektion auf teilweise extreme Anforderungen
b) Hunde dieser Strickart sind eben nicht n u r mit positiver Bestätigung zu führen, weil sie auf Grund einer erhöhten Wehrbereitschaft/Durchsetzungsstärke auch schon mal auf die Idee kommen, so richtig über die Stränge zu schlagen. Die Biologie/Genetic kann man nicht mit humanistischen Ansichten ändern. So ein Kandidat versteht aber sehr genau Einwirkungen, die einen natürlichen Ursprung haben. Nachteil für Feingeister: kann schon mal weh tun. Ist aber kein Beinbruch, wenn man den Hund nicht im Schmerz stehen lässt sondern ihm den Weg über positive Arbeitsleitung zum Erfolg zeigt. Als natürlicher Egoist wird der Hund bestrebt sein, den lohnenderen Weg zu gehen. Die Einwirkungen der Elterntiere hinterlassen ja auch kein traumatisierten Welpen, die dann einen Stuhlkreis benötigen
Warum wird denn immer unterschwellig unterstellt, dass Schmerzzufügung ausschließlich perversen Interessen des Menschen zu Grunde liegt ? Viele von denen, die sich Seitenlang entrüsten, haben doch gar keine Vorstellung davon, wie sich der Umgang mit wehrigen/durchsetzungsstarken und - willigen Hunden aussieht. Wenn dann auch noch falsch verstandene Humanistic in einer Eskalationsspirale mit dem Hund endet, wer hat dann die Arschkarte - klar , der böse Hund. Der langt dann mal richtig beim HF zu, verletzt den und was passiert - genau, die Spritze
Nochmal - Gewalt in der Ausbildung um menschlichen Egoismus zu befriedigen, ist ab zu lehnen. Aber Schmerzreiz an der richtigen Stelle und Situationsangemessen kann den Hund zu einem wertvollen Mitarbeiter in vielen Bereichen machen. Wer das nicht will, muss das sofortige Ede der Zucht und Ausbildung von Gebrauchshunderassen fordern und auf den Züchter mit dem Knopf im Ohr zurück greifen.
Nur zu mit Protest, es sind eh nur die Gedanken eines alten HF, der mit seinem letzten Hund zusammen arbeitet und für den es die Maxime gibt: solange mein Hund m i t mir arbeiten möchte, kann ich sooo viel nicht verkehrt gemacht haben

