03-04-2021, 09:04
Moin Burghardt,
ich denke nicht, dass Hunde, deren Kooperationsproblem darin liegen, dass sie alles hinterfragen, dass sie dem Hundeführer Widerstandsverhalten zeigen und bei Aufgaben dem „Buana“ sagen -jetzt mal grade nicht- züchterisches Ziel für Dienst oder Sport ist.
Nicht umsonst gibt es den Unterschied zwischen Linien- und Vermehrungszucht. Für die Linienzucht wäre es der Tod solche Hunde zu erzeugen, in der Vermehrungszucht gibt es natürlich Ausreißer nach oben und unten.
doghunter hat selbst geschrieben, dass auch im Dienst Spieler und Fresser die sind, die bevorzugt werden. Warum? Weil man mit diesen Hunden gut klar kommt.
Habe ich nun einen Hund mit oben genannten Kooperationsproblemen, so kann man schon sagen, dass dieser Hund mit den Aufgaben überfordert ist, wenn er ständig zum Ausdruck bringt, dass er da keine Lust zu hat. Das ändert nichts daran, dass man ihn mit Zwang dann dazu nötigt sie dann auch ausführen zu müssen. Weiter suchen diese Hunde ständig Lösungen um da raus zu kommen. Wenn Du Pech hast, dann stellen sie Dich an die Wand. Und das liegt oftmals daran, dass Du eben nicht so konsequent bist, wie Du meinst. ( Du im Übertragenen Sinne, nicht als Burghardt). Und auch hier geht dann ein Arbeiten über massiven Zwang, an dem keiner seine Freude hat. Der Hund nicht, der Mensch nicht. Vielleicht der Mensch, wenn dann am Ende doch eine gute Prüfung rauskommt?! Er hat es allen über diesen Hund bewiesen, dass er es kann nach dem Motto -wer heilt hat recht-
Und ich bin der festen Überzeugung, dass eine gute Führigkeit
—Ja , wir machen Sport. Allerdings mit Hunden, die ,zu einem gewissen Teil züchterisch angelegt, Arbeitsgene, Trieblagen und Durchsetzungsvermögen mitbringen und auch ein Teil es Sportes hat immer noch Anlehnung an Arbeitsaufgaben.—
dieses von Dir geschriebene jetzt diesen nicht Hunden abspricht. Dazu kenne ich zuviele Hunde, die beides in sich tragen. Im Gegenteil, diese Hunde sind in der Regel deutlich markanter, weil sie oftmals wollen, was sie sollen.
Ich kenne mich mit den Riesen nicht aus. Die paar, die ich kenne, sind so unterschiedlich. An zweien war ich mal eine Zeitlang dran. Auf der VDH DM habe ich tolle Vorführungen in B u.C gesehen. Wenn ich richtig informiert bin, dann hat der ja auch Russisch Terrier in sich?!
Stellen wir uns mal vor, der VDH sagt, dass Aufgrund der vermehrten Vorkommnisse und Entgleisungen der letzen Zeit im Schutzhundesport (damit meine ich jetzt die Videos aus Finnland, dann jetzt die von Scherkl) ist das Führen an Halsungen verboten. Einzig zulässig wäre ein abgepolstertes Geschirr mit Schleppleine. Auf Prüfungen wird ohne Halsung geführt. PO bleibt die selbe wie jetzt, vielleicht mit variablen in der Abfolge.
Erst gäbe es einen großen Aufschrei, dann würden 5 % damit aufhören, die anderen 95%, für die der Hundesport Hobby Nr. 1 ist, die würden sich damit arrangieren, und, genau wie jetzt, würden sich wieder Leute rausstellen, die wissen, wie es geht, und Leute, die wissen, wie man trotzdem bescheißt.
Aber, es würden wahrscheinlich mehr Leute von außen dazu kommen, als Leute den Sport deswegen verlassen.
Und, wären diese Hunde weniger für den Dienst geeignet?
Gruß Reinhard
ich denke nicht, dass Hunde, deren Kooperationsproblem darin liegen, dass sie alles hinterfragen, dass sie dem Hundeführer Widerstandsverhalten zeigen und bei Aufgaben dem „Buana“ sagen -jetzt mal grade nicht- züchterisches Ziel für Dienst oder Sport ist.
Nicht umsonst gibt es den Unterschied zwischen Linien- und Vermehrungszucht. Für die Linienzucht wäre es der Tod solche Hunde zu erzeugen, in der Vermehrungszucht gibt es natürlich Ausreißer nach oben und unten.
doghunter hat selbst geschrieben, dass auch im Dienst Spieler und Fresser die sind, die bevorzugt werden. Warum? Weil man mit diesen Hunden gut klar kommt.
Habe ich nun einen Hund mit oben genannten Kooperationsproblemen, so kann man schon sagen, dass dieser Hund mit den Aufgaben überfordert ist, wenn er ständig zum Ausdruck bringt, dass er da keine Lust zu hat. Das ändert nichts daran, dass man ihn mit Zwang dann dazu nötigt sie dann auch ausführen zu müssen. Weiter suchen diese Hunde ständig Lösungen um da raus zu kommen. Wenn Du Pech hast, dann stellen sie Dich an die Wand. Und das liegt oftmals daran, dass Du eben nicht so konsequent bist, wie Du meinst. ( Du im Übertragenen Sinne, nicht als Burghardt). Und auch hier geht dann ein Arbeiten über massiven Zwang, an dem keiner seine Freude hat. Der Hund nicht, der Mensch nicht. Vielleicht der Mensch, wenn dann am Ende doch eine gute Prüfung rauskommt?! Er hat es allen über diesen Hund bewiesen, dass er es kann nach dem Motto -wer heilt hat recht-
Und ich bin der festen Überzeugung, dass eine gute Führigkeit
—Ja , wir machen Sport. Allerdings mit Hunden, die ,zu einem gewissen Teil züchterisch angelegt, Arbeitsgene, Trieblagen und Durchsetzungsvermögen mitbringen und auch ein Teil es Sportes hat immer noch Anlehnung an Arbeitsaufgaben.—
dieses von Dir geschriebene jetzt diesen nicht Hunden abspricht. Dazu kenne ich zuviele Hunde, die beides in sich tragen. Im Gegenteil, diese Hunde sind in der Regel deutlich markanter, weil sie oftmals wollen, was sie sollen.
Ich kenne mich mit den Riesen nicht aus. Die paar, die ich kenne, sind so unterschiedlich. An zweien war ich mal eine Zeitlang dran. Auf der VDH DM habe ich tolle Vorführungen in B u.C gesehen. Wenn ich richtig informiert bin, dann hat der ja auch Russisch Terrier in sich?!
Stellen wir uns mal vor, der VDH sagt, dass Aufgrund der vermehrten Vorkommnisse und Entgleisungen der letzen Zeit im Schutzhundesport (damit meine ich jetzt die Videos aus Finnland, dann jetzt die von Scherkl) ist das Führen an Halsungen verboten. Einzig zulässig wäre ein abgepolstertes Geschirr mit Schleppleine. Auf Prüfungen wird ohne Halsung geführt. PO bleibt die selbe wie jetzt, vielleicht mit variablen in der Abfolge.
Erst gäbe es einen großen Aufschrei, dann würden 5 % damit aufhören, die anderen 95%, für die der Hundesport Hobby Nr. 1 ist, die würden sich damit arrangieren, und, genau wie jetzt, würden sich wieder Leute rausstellen, die wissen, wie es geht, und Leute, die wissen, wie man trotzdem bescheißt.
Aber, es würden wahrscheinlich mehr Leute von außen dazu kommen, als Leute den Sport deswegen verlassen.
Und, wären diese Hunde weniger für den Dienst geeignet?
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

