06-04-2018, 07:04
Detlef, ich sag ja, wenn es freiwillig und gern geschieht, sehe ich da kein Problem drin. Aber ich hab das mal so gelernt: Hund beißt, Hund bekommt Ärmel, man läuft zwei- dreimal im Kreis, holt den Hund ran und dann nimmt man ihn förmlich in den Schwitzkasten: eine Hand unter dem Fang (natürlich nicht halb an der Kehle, sondern so, dass man noch den Ärmel stützt), die andere seitlich hinten am Hund, um ihn zu begrenzen. Das, würde ich sagen, nimmt dem Hund schon einiges von seinem Siegergefühl.
Man muss ja, wenn man etwas, das man "immer so gemacht hat", ändern möchte, zunächst alles in Frage stellen, überdenken, geht das so? geht es anders besser? wie fühlt der Hund sich wohl? wo fühlen wir uns als Team wohl? was passt zu meinem Hund und mir? Im Schutzdienst empfinde ich das als besonders herausfordernd, weil ja da mit einem Helfer noch eine weitere Komponente ins Spiel kommt. Und weil ich bei vielen Dingen leider eben einfach nur weiß, wie ich es nicht mehr machen will, finde ich diese Diskussion so toll, weil ich viele Anregungen finde, die ich in die Arbeit mit den Hunden einfließen lassen kann.
LG
Bine
Man muss ja, wenn man etwas, das man "immer so gemacht hat", ändern möchte, zunächst alles in Frage stellen, überdenken, geht das so? geht es anders besser? wie fühlt der Hund sich wohl? wo fühlen wir uns als Team wohl? was passt zu meinem Hund und mir? Im Schutzdienst empfinde ich das als besonders herausfordernd, weil ja da mit einem Helfer noch eine weitere Komponente ins Spiel kommt. Und weil ich bei vielen Dingen leider eben einfach nur weiß, wie ich es nicht mehr machen will, finde ich diese Diskussion so toll, weil ich viele Anregungen finde, die ich in die Arbeit mit den Hunden einfließen lassen kann.
LG
Bine


