02-04-2018, 08:04
Die Diskussion geht jetzt etwas durcheinander, deshalb ein paar
kurze Bemerkungen.
Die Hirnforschung erklärt noch nicht ausreichend, warum etwas gedacht, gefühlt
und getan wird, sondern mehr was chemisch und elektrisch beim Denken,
Fühlen und Handeln im Gehirn so abgeht.
Die Motivationsforschung beschäftigt sich mit dem Warum und Wozu
und ist deshalb für Erkenntnisse über das Lernen ergiebiger.
Je nach Fragestellung braucht es mal mehr und mal weniger Hunde,
um eine aussagekräftige Antwort zu erhalten. Wenn 20 Hunde sich bei
einem begrenzten Verhaltenstest ähnlich bis gleich verhalten,
braucht es keine 1000 Hunde. Das ist natürlich anders bei Studien
zur Gesundheit.
Es gibt eine gewissen Ähnlichkeit zwischen dem Vorgehen im Labor
und auf dem Hundeplatz.
Man muss genau beobachten, man muss das Gesehene in möglichst
eindeutigen Worten beschreiben können (was hat der Hund konkret
getan, was hat er nicht getan), man muss das unterscheiden können
von der Interpretation (warum/wozu der Hund das getan bzw. nicht
getan haben könnte.) Besonders dabei kann Wissen über das Lernen
und die Motivation helfen, damit man nicht auf so Ideen kommt wie
„der Hund will dich nur verarschen“. Denn daraus ergibt sich dann
eine falsche Praxis.
Je genauer man beobachten kann und je differenzierter man
beschreiben kann, desto besser. Dabei kommt es nicht drauf an,
wissenschaftliche Fachbegriffe zu benutzen. Man kann auch typische
Hundlerbegriffe benutzen, wenn diese eindeutig sind. Man kann ruhig
weiter Trieb statt Motivation, Appetenz oder sonst was sagen, wenn
man ausdrücken will, dass der Hund unbedingt den Ärmel haben will.
Wenn man aber glaubt, dass ein Hund im Prinzip blind
triebgesteuert widersetzlich ist, und meint: „Die Übungen sind
ein Faustschlag mitten ins Gesicht des Hundes.“ (Raiser), dann
kommt man zwangsläufig zu einer falschen Praxis.
kurze Bemerkungen.
Die Hirnforschung erklärt noch nicht ausreichend, warum etwas gedacht, gefühlt
und getan wird, sondern mehr was chemisch und elektrisch beim Denken,
Fühlen und Handeln im Gehirn so abgeht.
Die Motivationsforschung beschäftigt sich mit dem Warum und Wozu
und ist deshalb für Erkenntnisse über das Lernen ergiebiger.
Je nach Fragestellung braucht es mal mehr und mal weniger Hunde,
um eine aussagekräftige Antwort zu erhalten. Wenn 20 Hunde sich bei
einem begrenzten Verhaltenstest ähnlich bis gleich verhalten,
braucht es keine 1000 Hunde. Das ist natürlich anders bei Studien
zur Gesundheit.
Es gibt eine gewissen Ähnlichkeit zwischen dem Vorgehen im Labor
und auf dem Hundeplatz.
Man muss genau beobachten, man muss das Gesehene in möglichst
eindeutigen Worten beschreiben können (was hat der Hund konkret
getan, was hat er nicht getan), man muss das unterscheiden können
von der Interpretation (warum/wozu der Hund das getan bzw. nicht
getan haben könnte.) Besonders dabei kann Wissen über das Lernen
und die Motivation helfen, damit man nicht auf so Ideen kommt wie
„der Hund will dich nur verarschen“. Denn daraus ergibt sich dann
eine falsche Praxis.
Je genauer man beobachten kann und je differenzierter man
beschreiben kann, desto besser. Dabei kommt es nicht drauf an,
wissenschaftliche Fachbegriffe zu benutzen. Man kann auch typische
Hundlerbegriffe benutzen, wenn diese eindeutig sind. Man kann ruhig
weiter Trieb statt Motivation, Appetenz oder sonst was sagen, wenn
man ausdrücken will, dass der Hund unbedingt den Ärmel haben will.
Wenn man aber glaubt, dass ein Hund im Prinzip blind
triebgesteuert widersetzlich ist, und meint: „Die Übungen sind
ein Faustschlag mitten ins Gesicht des Hundes.“ (Raiser), dann
kommt man zwangsläufig zu einer falschen Praxis.

