31-03-2018, 12:03
Für mich stellt das Helfertreiben eine Lösungsstrategie dar, in dem der Hund zum einem Situationsübersicht bekommen soll, zum anderen das Beißen eben nicht erste Option zur Konfliktbewätigung darstellt.
Habe ich einen Hund, der über innere Konflikte so gelagert ist, dass er alles Beißen will, dann würde ich mir tatsächlkch überlegen, ob ich den in den SD nehme. Ich als HF kann dann auch mal schnell Opfer von umgelenkten Verhalten werden, wird die Belastung oder der Frust zu hoch...
Denn das kann der Hund meines Wissens nicht steuern... Wie entgegne ich dem dann, wenn der Hund da die Kontrolle verliert? Noch mehr Konflikte rein?!
Ich habe kein Problem damit, wenn sich mein Hund von Menschen nicht anfassen lassen will. Dieser Hund wird
das auch nicht wollen, wenn ich nun kein Helfertreiben mache und nur Hasenjagen veranstalte.
Wenn ich das für bestimmte Situationen brauche, wie z.b. TA oder ähnliches, dann kann ich ihm schon vermitteln, dass es hier nicht um sein Leben geht.
Je nach Hund muss natürlich im Helfertreiben anders vorgegangen werden.
Aber am Ende sollte ein Hund stehen, der Selbstbewußtsein bekommt
und cooler wird, sich dem Figuranten quasi in den Weg stellt, ihn über sein Auftreten belastet.
Das ist keine Frage der Quantität.
Ich denke, dass man das im Helfertreiben steuern kann, wann ein bischen mehr, wann ein bischen weniger besser ist.
Einen Hund nur in Aufregung zu versetzen, das ist die kleinste Schwierigkeit. Aber mit der Aufregung umzugehen, dem HF noch zuhören zu können und über Ritualisierung dann Luft zu schaffen, das wäre für mich das Endziel.
Und dazu gehört auch sicher, wieviel Bindung und wechselseitige Empathie vorhanden ist.
Mein Hund sollte mir schon glauben, wenn ich sage, es passiert jetzt nichts, das darf in den Arbeiten nie in Frage gestellt werden.
Bine hat ja erfahren, dass ein einziger Moment ausreichen kann, um das Selbstbewustsein anzukratzen.
Wahrscheinlich war dieser Hund entsprechend noch nicht fertig in seiner Selbstüberzeugung, sonst hätte ihn dieses unerwartete Intro nicht so aus dem Gleichgewicht gebracht.
Gruß reinhard
Habe ich einen Hund, der über innere Konflikte so gelagert ist, dass er alles Beißen will, dann würde ich mir tatsächlkch überlegen, ob ich den in den SD nehme. Ich als HF kann dann auch mal schnell Opfer von umgelenkten Verhalten werden, wird die Belastung oder der Frust zu hoch...
Denn das kann der Hund meines Wissens nicht steuern... Wie entgegne ich dem dann, wenn der Hund da die Kontrolle verliert? Noch mehr Konflikte rein?!
Ich habe kein Problem damit, wenn sich mein Hund von Menschen nicht anfassen lassen will. Dieser Hund wird
das auch nicht wollen, wenn ich nun kein Helfertreiben mache und nur Hasenjagen veranstalte.
Wenn ich das für bestimmte Situationen brauche, wie z.b. TA oder ähnliches, dann kann ich ihm schon vermitteln, dass es hier nicht um sein Leben geht.
Je nach Hund muss natürlich im Helfertreiben anders vorgegangen werden.
Aber am Ende sollte ein Hund stehen, der Selbstbewußtsein bekommt
und cooler wird, sich dem Figuranten quasi in den Weg stellt, ihn über sein Auftreten belastet.
Das ist keine Frage der Quantität.
Ich denke, dass man das im Helfertreiben steuern kann, wann ein bischen mehr, wann ein bischen weniger besser ist.
Einen Hund nur in Aufregung zu versetzen, das ist die kleinste Schwierigkeit. Aber mit der Aufregung umzugehen, dem HF noch zuhören zu können und über Ritualisierung dann Luft zu schaffen, das wäre für mich das Endziel.
Und dazu gehört auch sicher, wieviel Bindung und wechselseitige Empathie vorhanden ist.
Mein Hund sollte mir schon glauben, wenn ich sage, es passiert jetzt nichts, das darf in den Arbeiten nie in Frage gestellt werden.
Bine hat ja erfahren, dass ein einziger Moment ausreichen kann, um das Selbstbewustsein anzukratzen.
Wahrscheinlich war dieser Hund entsprechend noch nicht fertig in seiner Selbstüberzeugung, sonst hätte ihn dieses unerwartete Intro nicht so aus dem Gleichgewicht gebracht.
Gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


