26-03-2018, 22:03
Hi,
das mit dem "schau" (bei mir heißt es "guck") funktioniert super, vor allem beim wenig oder im Idealfall gar nicht belasteten Hund. Bei meinem Curt (fast 7, Basisarbeit noch ziemlich "old School" mit viel Triebarbeit am Pflock und so) war es wirklich schwer, das von der UO in den Schutzdienst zu übertragen. Er entwickelt immer so ein Gewitter im Kopf und hatte aufgrund seiner schlechten Erfahrungen die Gewohnheit, sich in den Ärmel zu flüchten. Tatsächlich haben wir das über die Bestätigung durch Beißen nach kürzesten Gehorsamssequenzen soweit in den Griff bekommen, dass er am Helfer blitzsauber ist. Tote Beute ist immer noch ein Problem, aber ich lasse ihm das bis zu einem gewissen Grad, er lebt dadurch... Nach wie vor fällt ihm im SD der Blickkontakt aber schwer.
Digit ist jetzt zweieinhalb und hat bis vor kurzem wenig Schutzdienst gehabt, viel hab ich dann selbst vorbereitet ohne Helfer, quasi im Garten, verbellen, rausrufen, Fußgehen und so. Es ist schon ziemlich genial zu beobachten, wieviel leichter dadurch der SD ist. Wir haben jetzt seit ein paar Wochen wieder jemanden, der unsere Hunde hetzt. Digit hat "schau" so verinnerlicht, das macht er auch im SD ganz von selbst, ich hatte noch nie einen Hund, der so konstant "abfragt" und so zuhört, auch in höheren Trieblagen. Es gab Zeiten, da war ich mir echt nicht sicher, ob ich diesen Koloss geregelt kriege, zumal er, wenn er eine Chance sieht, keine Gefangenen macht. Aber tatsächlich ist es bisher total einfach. Er nimmt mir auch meine Ausrutscher in alte Gewohnheiten nicht krumm, das finde ich besonders schön!
Querido ist jetzt fast 10 Monate, der hatte erst drei oder viermal SD, der ist wieder so ganz anders gelagert. Eine coole Socke trifft den Kern wohl am besten. Da weiß ich noch gar nicht, wie ich daran gehen soll... Zur Zeit ist er ja seit vier Wochen im Krankenstand, das gibt mir noch etwas Zeit zum Nachdenken...
LG
Bine
das mit dem "schau" (bei mir heißt es "guck") funktioniert super, vor allem beim wenig oder im Idealfall gar nicht belasteten Hund. Bei meinem Curt (fast 7, Basisarbeit noch ziemlich "old School" mit viel Triebarbeit am Pflock und so) war es wirklich schwer, das von der UO in den Schutzdienst zu übertragen. Er entwickelt immer so ein Gewitter im Kopf und hatte aufgrund seiner schlechten Erfahrungen die Gewohnheit, sich in den Ärmel zu flüchten. Tatsächlich haben wir das über die Bestätigung durch Beißen nach kürzesten Gehorsamssequenzen soweit in den Griff bekommen, dass er am Helfer blitzsauber ist. Tote Beute ist immer noch ein Problem, aber ich lasse ihm das bis zu einem gewissen Grad, er lebt dadurch... Nach wie vor fällt ihm im SD der Blickkontakt aber schwer.
Digit ist jetzt zweieinhalb und hat bis vor kurzem wenig Schutzdienst gehabt, viel hab ich dann selbst vorbereitet ohne Helfer, quasi im Garten, verbellen, rausrufen, Fußgehen und so. Es ist schon ziemlich genial zu beobachten, wieviel leichter dadurch der SD ist. Wir haben jetzt seit ein paar Wochen wieder jemanden, der unsere Hunde hetzt. Digit hat "schau" so verinnerlicht, das macht er auch im SD ganz von selbst, ich hatte noch nie einen Hund, der so konstant "abfragt" und so zuhört, auch in höheren Trieblagen. Es gab Zeiten, da war ich mir echt nicht sicher, ob ich diesen Koloss geregelt kriege, zumal er, wenn er eine Chance sieht, keine Gefangenen macht. Aber tatsächlich ist es bisher total einfach. Er nimmt mir auch meine Ausrutscher in alte Gewohnheiten nicht krumm, das finde ich besonders schön!
Querido ist jetzt fast 10 Monate, der hatte erst drei oder viermal SD, der ist wieder so ganz anders gelagert. Eine coole Socke trifft den Kern wohl am besten. Da weiß ich noch gar nicht, wie ich daran gehen soll... Zur Zeit ist er ja seit vier Wochen im Krankenstand, das gibt mir noch etwas Zeit zum Nachdenken...
LG
Bine


