13-03-2018, 19:03
Kurzer Einwurf im Klugscheissermodus:
Nachdem hier erneut von vielen die Begriffe "negativ" und "positiv" auf die Wirkung in Richtung Hund verwendet werden, habe ich mal einen kleinen Teil aus Wikipedia rauskopiert, weil mir die Tipparbeit zu viel war:
"Positive Verstärkung ist die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen angenehmen Reiz auslöst (z. B. Anerkennung, Achtung, Nahrung, Geld).
Negative Verstärkung ist die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen unangenehmen Reiz verhindert oder beendet (z. B. jeweils das Entfernen von Lärm, grellem Licht, Hitze oder Kälte).
Positive Bestrafung oder Bestrafung I ist die Senkung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen aversiven Reiz auslöst (z. B. Lärm, grelles Licht, Hitze oder Kälte, Stromschlag).
Negative Bestrafung oder Bestrafung II ist die Senkung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens,
wenn das Verhalten einen appetitiven Reiz verhindert oder beendet (z. B.Wegnahme von Futter, Wärme, Weihnachtsgeld). Negative Verstärkung und Bestrafung werden häufig miteinander verwechselt.
Das Wort negativ steht hier nur für das Entfernen eines Reizes." Zitat Ende
Um bei NePoPo zu bleiben: Eigentlich wird 3x verstärkt. Zunächst Fügt man einen unangenehmen (Aversiv-)Reiz hinzu (das wäre nach Skinner eine postitive Bestrafung), dann kommt das Ne, also die Wegnahme des Unangenehmen, sobald ein gewünschtes Verhalten gezeigt wird und wird postitiv verstärkt, sobald es dauerhaft korrekt gezeigt wird. Dann kommt wieder (positiv) der unangenehme Reiz, usw.
Der Hund lernt also sehr schnell, wie er für ihm unangenehme Reize vermeiden kann. Das ist lerntheoretisch völlig OK und deshalb nicht umsonst als Begriff rechtlich geschützt. Was man ethisch unter dem Gesichtspunkt "wtp" oder Bindung davon halten mag, muss jeder selbst entscheiden.
Für mich wtf. (what the f....) ;-)
Grüße
Peter
Nachdem hier erneut von vielen die Begriffe "negativ" und "positiv" auf die Wirkung in Richtung Hund verwendet werden, habe ich mal einen kleinen Teil aus Wikipedia rauskopiert, weil mir die Tipparbeit zu viel war:
"Positive Verstärkung ist die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen angenehmen Reiz auslöst (z. B. Anerkennung, Achtung, Nahrung, Geld).
Negative Verstärkung ist die Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen unangenehmen Reiz verhindert oder beendet (z. B. jeweils das Entfernen von Lärm, grellem Licht, Hitze oder Kälte).
Positive Bestrafung oder Bestrafung I ist die Senkung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen aversiven Reiz auslöst (z. B. Lärm, grelles Licht, Hitze oder Kälte, Stromschlag).
Negative Bestrafung oder Bestrafung II ist die Senkung der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens,
wenn das Verhalten einen appetitiven Reiz verhindert oder beendet (z. B.Wegnahme von Futter, Wärme, Weihnachtsgeld). Negative Verstärkung und Bestrafung werden häufig miteinander verwechselt.
Das Wort negativ steht hier nur für das Entfernen eines Reizes." Zitat Ende
Um bei NePoPo zu bleiben: Eigentlich wird 3x verstärkt. Zunächst Fügt man einen unangenehmen (Aversiv-)Reiz hinzu (das wäre nach Skinner eine postitive Bestrafung), dann kommt das Ne, also die Wegnahme des Unangenehmen, sobald ein gewünschtes Verhalten gezeigt wird und wird postitiv verstärkt, sobald es dauerhaft korrekt gezeigt wird. Dann kommt wieder (positiv) der unangenehme Reiz, usw.
Der Hund lernt also sehr schnell, wie er für ihm unangenehme Reize vermeiden kann. Das ist lerntheoretisch völlig OK und deshalb nicht umsonst als Begriff rechtlich geschützt. Was man ethisch unter dem Gesichtspunkt "wtp" oder Bindung davon halten mag, muss jeder selbst entscheiden.
Für mich wtf. (what the f....) ;-)
Grüße
Peter

