11-03-2018, 18:03
Hallo Heinz,
das Ergebnis des guten Trennens hat m.m. nach nichts mit „Beuteaggression“ zu tun, zumal das ja auch ein Kunstbegriff ist, der sich dehnen läßt.
Früher haben die Hunde schwer getrennt, weil sie Sorgen vor dem -danach- hatten. Das Beißen als
Erstlernerfahrung gab bis zu dem Zeitpunkt des Trennens immer Sicherheit. T-Z-T mit dem Rausrucken bestätigte dann immer die Sorge im Hund.
Das war in dem Moment vorbei, wo man klüger ans Trennen gegangen ist, erkennbare Handlungsketten geschaffen hat, wo Sorge unbegründet war. Und Hunde antizipieren ja auch gerne mal und arbeiten vor.
Aggression ist kein eigener Funktionsbereich, sondern unterstützt mit seinem Adrenalin die Handlungsbereitschaft in Stresssituationen.
Helfertreiben sehe ich völlig abgekoppelt von der Beutesicherung oder- vereidigung.
Der Hund tankt hier Selbstbewußtsein, mit welchem er dann in die Auseinandersetzung um den Sportarm mit dem Figuranten geht. Weiß er, dass er den Konkurrent um den Sportarm über sein Auftreten davon Trennen oder zur Herausgabe zwingen kann, warum sollte er sich selbst durch weiteres Beutebesitzverhalten möglicherweise schwächen?!
Warum läßt er bei Stockbelastung nicht los und geht gegen die Stockhand, was er doch Real machen würde, um sich nicht zu schwächen?
Das hängt doch mit seiner Erfahrung zusammen, die er im Training macht. Es ist doch so, dass auch das Verhalten des Figuranten nach PO, und nach der trainiert man doch, auf den Hund Reize ausübt, die wie ein Kommando wirken, mit entsprechender Klassischer Konditionierung.
Und, DEN Mali gibt es doch nicht, wie auch nicht DEN DSH.
Es gibt schon die Malis, mit denen Du auf Großveranstaltungen gehen kannst,
vielleicht dann eher in ihrem Ursprungsland zu finden, genau wie die rein ostblütigen DSH, die auch eine ganz andere innere Ruhe haben,zumindest die, die ich kenne.
Ich will damit keine Regeln aufstellen, sehe aber, dass die Rassen in sich viel vielschichtiger sind, als das Rassemerkmale jetzt Totalgültigkeit haben...
Aber für alle Hunde gelten die selben Lerngesetze... Die Wahl der Mittel haben wir.
Aber am Ende wünsche ich mir, dass mein Hund genauso gerne mit mir arbeitet, wie ich mit ihm. Dann bekommt der Ausdruck Arbeit auch einen anderen Stellenwert.
VG Reinhard
das Ergebnis des guten Trennens hat m.m. nach nichts mit „Beuteaggression“ zu tun, zumal das ja auch ein Kunstbegriff ist, der sich dehnen läßt.
Früher haben die Hunde schwer getrennt, weil sie Sorgen vor dem -danach- hatten. Das Beißen als
Erstlernerfahrung gab bis zu dem Zeitpunkt des Trennens immer Sicherheit. T-Z-T mit dem Rausrucken bestätigte dann immer die Sorge im Hund.
Das war in dem Moment vorbei, wo man klüger ans Trennen gegangen ist, erkennbare Handlungsketten geschaffen hat, wo Sorge unbegründet war. Und Hunde antizipieren ja auch gerne mal und arbeiten vor.
Aggression ist kein eigener Funktionsbereich, sondern unterstützt mit seinem Adrenalin die Handlungsbereitschaft in Stresssituationen.
Helfertreiben sehe ich völlig abgekoppelt von der Beutesicherung oder- vereidigung.
Der Hund tankt hier Selbstbewußtsein, mit welchem er dann in die Auseinandersetzung um den Sportarm mit dem Figuranten geht. Weiß er, dass er den Konkurrent um den Sportarm über sein Auftreten davon Trennen oder zur Herausgabe zwingen kann, warum sollte er sich selbst durch weiteres Beutebesitzverhalten möglicherweise schwächen?!
Warum läßt er bei Stockbelastung nicht los und geht gegen die Stockhand, was er doch Real machen würde, um sich nicht zu schwächen?
Das hängt doch mit seiner Erfahrung zusammen, die er im Training macht. Es ist doch so, dass auch das Verhalten des Figuranten nach PO, und nach der trainiert man doch, auf den Hund Reize ausübt, die wie ein Kommando wirken, mit entsprechender Klassischer Konditionierung.
Und, DEN Mali gibt es doch nicht, wie auch nicht DEN DSH.
Es gibt schon die Malis, mit denen Du auf Großveranstaltungen gehen kannst,
vielleicht dann eher in ihrem Ursprungsland zu finden, genau wie die rein ostblütigen DSH, die auch eine ganz andere innere Ruhe haben,zumindest die, die ich kenne.
Ich will damit keine Regeln aufstellen, sehe aber, dass die Rassen in sich viel vielschichtiger sind, als das Rassemerkmale jetzt Totalgültigkeit haben...
Aber für alle Hunde gelten die selben Lerngesetze... Die Wahl der Mittel haben wir.
Aber am Ende wünsche ich mir, dass mein Hund genauso gerne mit mir arbeitet, wie ich mit ihm. Dann bekommt der Ausdruck Arbeit auch einen anderen Stellenwert.
VG Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

