18-01-2018, 14:01
Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181972#post181972 schrieb:Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich darum nie beim Richten gekümmert habe, da ich den Sinn dieser Regelung nicht verstehe und es für mich auch keine Relevanz für die Qualität der Ausbildung oder des Suchverhaltens hat.
Relevanz hat das schon. Wenn ein Hund in Verhaltensbereitschaft Färhten ist und das Gelände scannt, ist das erstmal richtig. Und wenn er, mein Hund unterwegs die Anmarschstrecke des Fährtenlegers aufsammelt, dann ist das eben so. Es ist ja der einzige Geruch auf dem Acker. Es ist nicht plausibel - für den Hund - Jetzt darf ich nicht suchen, jetzt darf ich suchen und ihm dann die Hintergrundinformationen erstmal vorzuenthalten (Umgebung -sgerüche) und sie ihm dann ad hoc vor die Pfoten zu kippen und zu erwarten, daß alles in Sekundenbruchteilen sortiert ist. (hier kommt regelmäßig das Beispiel Kohlroulade in der Küche. Die ist der dominierende Geruch und erst nach 10 Minuten nehme ich den Rest war. Ein guter Selbstversuch ist, seiner Süßen bzw. ihrer Parfümgeruchsspur durch die Drogerie zu folgen. + Rieche jetzt nicht, rieche, jetzt nicht mehr, jetzt nur ein bißchen, halte den Kopf so, mehr nach links, 1° mehr bitte, mehr Anmut, Rute höher, nein tiefer, ist ein anderer Richter heute...)
Ich selbst, und damit fahre ich gut, habe die Angewohnheit, mir weder genauen Abgangspunkt, noch Fährtenverlauf, noch Ablageort der Gegenstände zu merken. Wird schon irgendwo sein.
Begründung: Vor Jahren stand die Überlegung an, ob ich zur Suche des eigenen Kindes meinen eigenen Hund nehme oder lieber gleich einen anderen.


