10-01-2018, 15:01
Schwamm,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181910#post181910 schrieb:Sandra.K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26294-langer-Gang/?postID=181904#post181904 schrieb:Ne, nicht Autounfall... sie wurde vom Helfer auflaufen gelassen und die Huendin ist so schnell, das es da richtig eingeschlagen hat.
Und das sind so Aussagen da könnte ich , aus Sicht eines Helfer , einfach nir brechen... wenn ein Hund aufläuft wird es auch für mich unangenehm und wenn mir bei so etwas Absicht unterstellt werden würde dann wäre dieser Hundeführer das letzte mal bei mir im Training.
Hallo,
nicht aufregen... solche Aussagen können nur von jemanden kommen, der nie auf der anderen Seite gestanden hat bzw. nie als Helfer das "Vergnügen" hatte, mit richtig schnellen Hunden zu arbeiten.
Bei schnellen Hunden ist das Verletzungsrisiko beim Helfer mindestens genauso groß wie beim Hund. Wenn ich mit schnellen Hunden arbeite, dann hoffe ich aus tiefstem Herzen, dass ich die sauber abgefangen kriege... gar nicht in erster Linie aufgrund von sportlicher Fairness oder sowas, eher aus Sorge um meine eigenen Knochen. Ein Knie, eine Schulter oder diverse Bänder sind schnell durch, wenn es schief läuft.
Also hier ein Vorsatz zu unterstellen wäre so, als würde sich jemand beim Bowling auf die Bahn werfen, damit der Bowler keinen Treffer macht.
Hallo Heinz,
Zitat:Anders,wenn wir mal Tempo von 50km/h annehmen,dann mal sagen,der Hund springt 2m vorher ab,dann berechnen( wenn das überhaupt geht)wieviel Zeit dem Helfer bleibt,sich zu koordinieren,dann glaube ich,läßt sich das viel besser vorstellen.Es sind vielleicht 10tel,vllt sogar 100tel Sekunden,die entscheiden,ob gut geht oder nicht.
da hast Du Recht... wobei meistens die Hunde, die auf einer klaren Bahn durchziehen, nicht das Problem sind. Hier sehe ich als Helfer schon vor den Sprung, in welche Richtung es geht und wie der Hund kommt. Problematisch wird es bei denen, die eine schlechte Technik haben oder denen im letzten Moment der Stift geht.
Die (zum Glück) wenigen Fälle, bei denen es bei mir im 2. Teil mal schief gegangen ist und der Hund entweder aufgelaufen ist oder ich mich gepflegt auf die Nase gelegt habe, waren nicht die schnellen, gradlinigen Hunde, sondern die, die im letzten Moment gezweifelt haben, irgendwie blind rein gesprungen, gar nicht gesprungen, viel zu hoch gesprungen oder im letzten Moment vorm Stock gemieden haben.
Viele Grüße
Sören


