22-05-2017, 15:05
hallo silke,
welcher persönlicher umstand dazu geführt hat, das spielt für das "problem" eine sekundäre rolle.
grade hunde, die sehr verknüpfungsfreudig sind, die halten dann an den erstlernerfahrungen fest, grade wenn sie über die wenigen trainingseinheiten intermetierend bestätigt werden, gewollt oder ungewollt.
ich persönlich favoritisiere eher eine form der kampfhandlung, wo sich der hund reinhängt, sperrt und gewicht macht, statt wie wild zu kontern. kontern muss m.m. nach nicht unbedingt ein zeichen von stärke sein, kann aber sicher. muss man in verbindung dann zu dem gesamtauftreten sehen. weiterhin finde ich hunde klasse, die mit dem trennkommando nochmal kurz griff machen und danach ins offensive aggressionsverhalten gehen, im gegensatz zu denjenigen diejenigen, wo man eine ausgebildete übergangsphase erkennt, der hund danach etwas flacher ist oder ein bellste-kriegste zeit. dabei ist mir erstmal eine mögliche entwertung egal.
es gilt ja immer festzustellen, warum er es macht. in der ursache liegt dann auch die lösung. von daher denke ich, dass leine und peitsche nur hilfsmittel sind, erstgenanntes sich des oppositionsreflex bedient, zweitgenanntes unter umständen den hund später das sich in die vorhand stemmen meiden läßt... denke dran, du beschreibst den hund als verknüpfungsfreudig.
bevor ich zu genannten hilfsmittel greife, würde ich ersteinmal schauen, wo die beutebereiche, wo die auslösenden faktoren für aggression liegen... wie der hund mit belastung umgeht, die mit dominanzverhalten zu begegenen sind, und wo die liegen, wo er unter belastung die beute sichert, sich aber nicht in diese reinrettet.
wenn dein hund eine gute kampfhandlung in den beißphasen zeigt, nach dem eigenständigen trennen dominantes aggressionsverhalten und gute schnelle anbisse zeigt, in der belastung unbeeindruckt ist, dann würde ich ihn so lassen, wie er ist. wird beim trennen an der ursache vorbei ausgebildet, so kann sich das im ergebnis vorverlagern und sich auf die griffe in der kampfhandlung auswirken, oder negativ nachverlagern, z.b. wenn du an den hund rantrittst.
das sind meine gedanken dazu.
gruß reinhard
p.s.
über das arbeiten auf die beinmanchetten z.b. haben unsere hunde ein, wie ich finde, deutlich besseres griffverhalten bekommen. hier habe ich, nach verschiedenen tips auch hier aus den forum, dem hund gezeigt, sich im ruhigen standbein mehr grifftiefe zu suchen... das aktiv über sich selbst.
welcher persönlicher umstand dazu geführt hat, das spielt für das "problem" eine sekundäre rolle.
grade hunde, die sehr verknüpfungsfreudig sind, die halten dann an den erstlernerfahrungen fest, grade wenn sie über die wenigen trainingseinheiten intermetierend bestätigt werden, gewollt oder ungewollt.
ich persönlich favoritisiere eher eine form der kampfhandlung, wo sich der hund reinhängt, sperrt und gewicht macht, statt wie wild zu kontern. kontern muss m.m. nach nicht unbedingt ein zeichen von stärke sein, kann aber sicher. muss man in verbindung dann zu dem gesamtauftreten sehen. weiterhin finde ich hunde klasse, die mit dem trennkommando nochmal kurz griff machen und danach ins offensive aggressionsverhalten gehen, im gegensatz zu denjenigen diejenigen, wo man eine ausgebildete übergangsphase erkennt, der hund danach etwas flacher ist oder ein bellste-kriegste zeit. dabei ist mir erstmal eine mögliche entwertung egal.
es gilt ja immer festzustellen, warum er es macht. in der ursache liegt dann auch die lösung. von daher denke ich, dass leine und peitsche nur hilfsmittel sind, erstgenanntes sich des oppositionsreflex bedient, zweitgenanntes unter umständen den hund später das sich in die vorhand stemmen meiden läßt... denke dran, du beschreibst den hund als verknüpfungsfreudig.
bevor ich zu genannten hilfsmittel greife, würde ich ersteinmal schauen, wo die beutebereiche, wo die auslösenden faktoren für aggression liegen... wie der hund mit belastung umgeht, die mit dominanzverhalten zu begegenen sind, und wo die liegen, wo er unter belastung die beute sichert, sich aber nicht in diese reinrettet.
wenn dein hund eine gute kampfhandlung in den beißphasen zeigt, nach dem eigenständigen trennen dominantes aggressionsverhalten und gute schnelle anbisse zeigt, in der belastung unbeeindruckt ist, dann würde ich ihn so lassen, wie er ist. wird beim trennen an der ursache vorbei ausgebildet, so kann sich das im ergebnis vorverlagern und sich auf die griffe in der kampfhandlung auswirken, oder negativ nachverlagern, z.b. wenn du an den hund rantrittst.
das sind meine gedanken dazu.
gruß reinhard
p.s.
über das arbeiten auf die beinmanchetten z.b. haben unsere hunde ein, wie ich finde, deutlich besseres griffverhalten bekommen. hier habe ich, nach verschiedenen tips auch hier aus den forum, dem hund gezeigt, sich im ruhigen standbein mehr grifftiefe zu suchen... das aktiv über sich selbst.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


