03-03-2017, 11:03
separatorhund,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25839-Tragen-der-Beute-im-SD/?postID=178539#post178539 schrieb:Da bin ich dann doch etwas ins Grübeln gekommen. Daher hier die Frage.Diese Übung wird immer nur auf das Halten des Armes reduziert und als einziges Ziel,den Arm ruhig zu halten.Dabei sehe ich fast immer derart dilletanischen Unfug,das es einem graust.Aber ok,wenn du iese Übung dann vernünftig machst,so lernz der Hund ersten,über Griff Ruhe zu finden,zweitens im Verhalten zu bleiben und drittens,sich von seinem HF technisch händeln zu lassen,ohne Stress zu bekommen.
Daher ZB ist diese Übung auch in der Talentsichtung ein ganz wichtiger Punkt,um den Hund einschätzen zu können.
Aber auch hier ist das umsetzen in richtiger Technik der Schlüssel zum Erfolg,wenn das Handling passt und die einschätzung deines Hundes richtig ist,dann bringt allein der Umstand,das du deinen Hund in der dir gewollten Handlung hälst eine ganze Menge.
Als BSP meine beiden Hunde,Ares ist ein Hund,dem gibst du den Arm,der läuft ne Runde und kommt zu mir,setzt sich und hält ruhig.Das ist halt der Hund,der ist so,aber natürlich hat der auch diese Ausbildung durchlaufen,aber er machts dir leicht.
Anders Orlyg,ein Stressbolzen hoch 3.Bei dem ist es fast unmöglich,dem einen ruhigen Griff aufzuzwingen,da mußt du wesentlich subtiler dran,wenn du dem etwas vermitteln willst.Aber auch hier denke ich,ist das trainieren dieser Übung immer noch besser,als ihn in seinem Nervencaos zu erlauben,den Arm zu schreddern,bzw seinen Streß in falscher Weise abzubauen.
Und dann gibt es noch den Hundetyp,der tatsächlich ruhige Griffe im Arm hält,der aber dann nach dem Schenken seinen Streß im toten Arm abbaut.Dieser Hundetyp ist fast immer bei den Malis zu finden,daher ist die Sichtweise von vielen Malileuten absolut nachvollziehbar.Quintessenz,.....was auf der Prüfung nicht verlangt wird,wird nicht geübt.Bei dem Hundetyp geht das .
Und zuletzt den Hund,der mit Beute wenig am Hut hat und nur die Konfrontation zum Helfer sucht.Wenn ich dann als HF den Respekt des Hundes habe,nicht mich anzugehen,sondern mich arbeiten zu lassen,so ist es nicht nur Theorie,das ich über Zwang den Hund in das Verhalten bringe,was der Situation entspricht.Bei diesem Hundetyp sehe ich immer noch das meiste verbesserungspotential,denn hat dieser Hund sich einmal beruhigt in der Übung,so kann ich das am Helfer nachher wesentlich einfacher umsetzen.
So,war etwas viel,vielleicht erklärt es zumindest meine Einstellung.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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