07-11-2016, 15:11
Feuerteufel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176109#post176109 schrieb:Der Begriff Sozialverträglich ist für sich schon nicht aussagekräftig
Für die Sozialverträglichkeit bei IPO reicht es, wenn der vom HF an der Leine geführte Hund die Chipkontrolle akzeptiert und nicht aggressiv reagiert, wenn ein normal verhaltender Menschen einen Mindestabstand von ca. 1 m und normal verhaltende Hunde von ca. 3 m halten. Für 99,5 % aller IPO Hunde ist das kein Problem. Die PO lässt einen undefinierten Spielraum zu, damit der LR besondere Umstände berücksichtigen kann. Wenn aber eindeutig ist, dass z.B. ein Hund deutlich offensiv aggressiv schon auf eine 1 bis 2 m Nähe von passiven Menschen oder 3 bis 4 m Nähe von ruhigen Hunden reagiert, der HF also das nicht durch seine reine Anwesenheit, d.h. ohne besondere Zwangseinwirkungen unterbinden kann, erfüllt der Hund nicht mehr die Mindestkriterien für Sozialverträglichkeit bei IPO Prüfungen. Auch bei der Chipkontrolle gibt es einen Spielraum, z.B. Hand des HF deckt für den kurzen Moment das entsprechende Auge des Hundes ab.
Der PO Entwurf ist gut und praxisflexibel und überreglementiert nicht unnötig, indem er alles bis auf den cm oder jede Bewegung vorschreibt.
So sieht es ja auch seit Jahren in der Praxis aus. Noch nicht mal in 1% aller Fälle gibt es da ein Problem, was sich nicht durch den LR in Absprache mit dem HF mit etwas Geduld und Wiederholung mit geschickter Anpassung schnell lösen lässt. Für diese absoluten Ausnahmefälle ist eine erneute BH auch absolut notwendig, denn da stimmt was ganz grundsätzlich dann nicht.


