17-03-2016, 16:03
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171270#post171270 schrieb:Nein und Abbruchverhalten erzwingen durch deutlich unangenehme Einwirkung, nahtloser Übergang mit Formel (z.B. Willst du wieder lieb sein?) und durch gleichzeitiges Locken mit Futter in der Hand ins Wunschverhalten Fußlaufen (Futterfußlaufen kennt er natürlich schon), drei, vier Schritte Futterlaufen mit viel verbalem Lob bei jedem Schritt und dann stehen bleiben und Futtergabe mit Superlob, dann neutral (kein Lob mehr, keine Ermunterung oder sonstige Kommunikation, keine formelle Freigabe). Das Leben geht einfach so weiter. Hölle und Himmel sind vorbei.Du gehst stets davon aus, dass der Hund schon von klein an "Superlernen" durch seinen Hundeführer kennt, tut er aber meist nicht. Natürlich kann man auch später noch neue Methoden in der Ausbildung anwenden, und häufig funktioniert das auch ganz ordentlich.
Nach einigen solcher Trainings bietet der Hund von selbst schon während der Einwirkung, bald schon im Beginn, wenn er merkt, dass das Donnerwetter fällig ist, das Versöhnungsverhalten an (was man natürlich sofort annimmt), d.h. er kennt den Weg vom schlechten Gefühl zum guten Gefühl.
Einen so absolut natürlichen genetisch bedingten Motivationsbereich wie das Jagen (Selbsterhaltiung, auch wenn das Futter stets dargeboten wird) wirksam zu unterbinden, ist trotz aller Lerngesetze jedoch generell nicht so einfach, wie es manchmal dargestellt wird, und vor allem auch von Hund zu Hund verschieden. Eine allgemein gültige Ausbildungsmethode, die grundsätzlich zum erwünschten Ziel führt, gibt es hier m.E. nicht, da ja selbst durch negative Einwirkungen erzieltes Meideverhalten von einigen Hunden gelegentlich einfach ignoriert wird.
Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu


