12-03-2016, 09:03
Ein Hund lernt sehr schnell, dass er auf Prüfungen keinen Ball bekommt. Wenn der HF dann mit Balltheater vorher trotzdem auf Ballhoffnung des Hundes setzt, dann will er den Hund veralbern und letztlich betrügen.
Schon auf der ersten Prüfung, der BH, kann man sehen, wie Hunde zwar noch gespannt hoffnungsvoll auf den Platz kommen. Und dann beginnt die Zitterpartie: die Spannung und Begeisterung schwindet mit jedem Meter. Diese ewig lange Fußarbeit zieht sich wie Kaugummi und wird wie dieser immer labbriger.
Bei einigen ist die Luft schon ziemlich raus, wenn sie nach der Anmeldung warten müssen, bis der andere Hund abgelegt ist. Dann ist man froh, wenn die Prüfung wenigstens mit 50% Dampf abgespult wird und sagt: „Wir haben ja noch viel Zeit...“ Als würde die Zeit bis zur 3 es richten. Im Gegenteil, dann kommen mehr Zwänge dazu, und der Hund spult zwar vollständig das Programm ab, aber ihm fehlt auf ewig die Portion sichtbare Begeisterung, die den Unterschied macht.
Eine Ausbildung, die nur auf die Blödheit des Hundes setzt (der nie prüfungsschlau merkt, dass es auf Prüfungen keinen Ball und keine Einwirkung gibt) ist im Kern Selbstveralberung.
Das Superlernen dagegen bringt den Hund dazu, auch in einer Prüfung Bestätigung zu finden und Volldampf zu geben. Natürlich kann man durch modernes überwiegend positives Training dem Hund beibringen, dass UO auch Spass macht, wenn der Ball nicht sofort kommt. Das sieht dann immer noch viel besser aus als bei den Hunden mit Konfliktbewältigung im Vollpressing. Aber die 10% mehr an Ausstrahlung durch Superlernen erreicht man nicht durch Ballhoffnung.
Schon auf der ersten Prüfung, der BH, kann man sehen, wie Hunde zwar noch gespannt hoffnungsvoll auf den Platz kommen. Und dann beginnt die Zitterpartie: die Spannung und Begeisterung schwindet mit jedem Meter. Diese ewig lange Fußarbeit zieht sich wie Kaugummi und wird wie dieser immer labbriger.
Bei einigen ist die Luft schon ziemlich raus, wenn sie nach der Anmeldung warten müssen, bis der andere Hund abgelegt ist. Dann ist man froh, wenn die Prüfung wenigstens mit 50% Dampf abgespult wird und sagt: „Wir haben ja noch viel Zeit...“ Als würde die Zeit bis zur 3 es richten. Im Gegenteil, dann kommen mehr Zwänge dazu, und der Hund spult zwar vollständig das Programm ab, aber ihm fehlt auf ewig die Portion sichtbare Begeisterung, die den Unterschied macht.
Eine Ausbildung, die nur auf die Blödheit des Hundes setzt (der nie prüfungsschlau merkt, dass es auf Prüfungen keinen Ball und keine Einwirkung gibt) ist im Kern Selbstveralberung.
Das Superlernen dagegen bringt den Hund dazu, auch in einer Prüfung Bestätigung zu finden und Volldampf zu geben. Natürlich kann man durch modernes überwiegend positives Training dem Hund beibringen, dass UO auch Spass macht, wenn der Ball nicht sofort kommt. Das sieht dann immer noch viel besser aus als bei den Hunden mit Konfliktbewältigung im Vollpressing. Aber die 10% mehr an Ausstrahlung durch Superlernen erreicht man nicht durch Ballhoffnung.

