11-03-2016, 15:03
Jojo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171051#post171051 schrieb:Hund ja aber nicht nicht-verhalten kann, erleichtert man ihm das Abbrechen eines ungewünschten Verhaltens mit dem Konditionieren eines Alternativ-Verhaltens (in Peschs Beispiel das Fußlaufen), welches dann direkt "in den Himmel" führt...
...in diese Richtung geht es, aber es geht über Konditonieren weit hinaus, denn es ist Supralernen bzw. Superlernen. Das ist ein Lernen aus der Beziehung heraus. Der HF spielt mit „Willst du wieder lieb sein? Wollen wir uns wieder vertragen?“ den Ball in die Hälfte des Hundes. Der kann nun aktiv um den HF werben. Im Prinzip mit jedem gewünschten Verhalten, aber Fußlaufen (was natürlich auch angebahnt als Versöhnungsverhalten sein muß) ist eben so wahnsinnig wertvoll in Sport und Prüfung (die Einstellung, die Ausstrahlung, die Ausdauer, der Tunnelblick, die Hingabe).Superlernen tun kleine Kinder aus der Beziehung heraus, wenn sie für den Lehrer lernen. Wenn sie den Lehrer mögen, lernen sie gerne und gut. Wenn sie den Lehrer nicht mögen, lernen sie schlecht. Erst große Jugendliche lernen relativ beziehungslos einfach auch mal um der Sache wegen (Lehrer egal, Thema interessiert mich). Hunde erreichen diesen Reifegrad des Lernens nicht. (Fährtenarbeit bildet eine gewisse Ausnahme).

