09-03-2016, 17:03
Versprich dir nicht zu viel vom Konditionieren. Das hat man ganz früher mal im Labor entdeckt, und da ist es im Prinzip auch geblieben. Ist wie mit der positiven Verstärkung, die auch nur im Aquarium ohne Ablenkung klappt. Das Jagen läuft reflexhaft ab (da ist der Begriff Trieb wirklich mal angebracht), der Jagdabbruch leider nicht für längere Zeit ohne häufige Wiederholung der unangenehmen Einwirkungen. Also auch da also ein komplexer Lernprozess.
Inzwischen weiss man schon lange, dass ein Hund keine Maschine ist, die durch Reize ein für alle Mal konditioniert werden kann, sondern im Prinzip lernt wie ein sehr junger Mensch. Und dass bei diesem Lernen viele Faktoren (nur einer davon ist eine gewisse „Konditionierung/Löschung“) eine Rolle spielen, die sich im Laufe der Zeit und durch andere Umstände auch noch verändern können. Lernen ist viel mehr als konditionieren.
Schon ganz am Anfang dieser Diskussion kam schnell was von klassischer und instrumenteller Konditionierung usw. Ich habe die Irrtümer nicht aufgegriffen bisher, weil sie in der weiteren Diskussion auch keine Rolle spielten.
Inzwischen weiss man schon lange, dass ein Hund keine Maschine ist, die durch Reize ein für alle Mal konditioniert werden kann, sondern im Prinzip lernt wie ein sehr junger Mensch. Und dass bei diesem Lernen viele Faktoren (nur einer davon ist eine gewisse „Konditionierung/Löschung“) eine Rolle spielen, die sich im Laufe der Zeit und durch andere Umstände auch noch verändern können. Lernen ist viel mehr als konditionieren.
Schon ganz am Anfang dieser Diskussion kam schnell was von klassischer und instrumenteller Konditionierung usw. Ich habe die Irrtümer nicht aufgegriffen bisher, weil sie in der weiteren Diskussion auch keine Rolle spielten.

