09-03-2016, 15:03
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170990#post170990 schrieb:man kann sich doch nicht einerseits auf die Lern"gesetze" (die, nebenbei bemerkt, meist Lern"theorien"! sind) berufen, sich aber andererseits seine eigene Terminologie "basteln". Damit beraubt man sich einer gemeinsamen Diskussionsbasis und die Folge ist, wie man hier immer wieder ausgiebig vorgeführt bekommt, dass die Dinge entgleiten und die Gangart scharf wird...
Das ist leider generell ein Problem im Hundesport, dass Begriffe nicht fachmännisch sondern subjektiv laienhaft verwendet werden. Häufig korrespondiert das mit einer Ausbildung in Grauzonen. Nicht in dem Sinne, dass diese Leute nicht kräftig schwarz rucken können, sondern dass der Hund gar nicht wissen kann, warum er bei der Freifolge z.B jetzt schon wieder geruckt wird. Dagegen korrespondiert eine trennscharfe Begrifflichkeit häufig mit einer auch für den Hund eindeutigen Kommunikation, wo der Hund nicht raten muss, sondern mit einem präzisen vorher gelernten HZ (guck, zurück, ran) eindeutig informiert wird.
Und wie du auch richtig bemerkst, eskaliert die Sache schnell, wenn fehlerhaft kommuniziert wird, weil es einfach ärgerlich ist. So auch in der schlechten Kommunikation mit dem Hund: der HF wird ärgerlich, sucht aber den Fehler nicht bei sich, der Hund wird je nach Typ auch irgenwann ärgerlich oder lustlos, weil er keinen produktiven Ausweg aus dieser kommunikativen Grauzone findet.
Als Forumsteilnehmer hat man es da leichter: man ignoriert die notorischen Verweigerer klarer und aufrichtiger Gespräche.

