07-03-2016, 20:03
„Auf dem Platz wurde ausschließlich über Leckerchen gearbeitet. So habe ich zwar das, was ich wollte, eingefordert, aber grundsätzlich mit Leckerchen belohnt.
Nachdem ich den Verein gewechselt hatte, habe ich im Sport auf Leckerchen verzichtet“
„nein ist nein....wenn der Hund weiss, dass Ungehorsam unangenehm ist und Gehorsam angenehm,“
Nein ist wohl das HZ, welches am häufigsten falsch verwendet wird und Gehorsam der Begriff, der am häufigsten falsch verstanden wird.
Nein, wenn der Hund knautscht. Nein, wenn er steht statt sitzt. Nein, wenn er in der Freifolge den Blick abwendet, zu weit vorne läuft, zu weiten Abstand hält oder bedrängt usw.usw. Da wird Ungehorsam unterstellt, der Hund wisse schon, was gemeint ist. Manche rucken auch nur ohne vorheriges Nein. Der Hund darf dann raten, wofür der Ruck gerade ist. Aber der weiss ja angeblich genau, was gemeint ist.
Statt dem Hund mit einem vorher gelernten HZ zu helfen (z.B. fest, wenn er knautscht; guck, wenn er den Blick abwendet; zurück, wenn er zu weit vorne ist; ran, wenn er zu weiten seitlichen Abstand hat; weg, wenn er bedrängt), das man dann bei Befolgen belohnen kann (auch mit Leckerchen), wird stur immer wieder Nein gesagt. Soll er also das Holz fallen lassen, die Freifolge abbrechen? Wäre doch logisch.
Wenn aber das Lösungsprinzip verstanden wird, ist nicht das Nein entscheidend, sondern die Konsequenz, d.h. die Folge des Verhaltens. Die Begriffe Gehorsam und Ungehorsam sind dem Hund fremd und verwirren dabei nur. Eine konkurrierende Bestechung verhindert richtiges und nachhaltiges Lernen weitgehend. Das Belohnen eines gelernten Alternativverhaltens bringt dagegen bessere Fortschritte als das Bestehen auf ein schon vielfach falsch verwendetes Nein, das mal den reinen Abbruch des Gesamtverhaltens einfordert und mal den Wechsel in ein erwünschtes Verhalten. Und das Ganze Wirrwarr dann auch noch unter dem unscharfen Oberbegriff Gehorsam.
Ob kimmy damit jetzt mehr anfangen kann?
Nachdem ich den Verein gewechselt hatte, habe ich im Sport auf Leckerchen verzichtet“
„nein ist nein....wenn der Hund weiss, dass Ungehorsam unangenehm ist und Gehorsam angenehm,“
Nein ist wohl das HZ, welches am häufigsten falsch verwendet wird und Gehorsam der Begriff, der am häufigsten falsch verstanden wird.
Nein, wenn der Hund knautscht. Nein, wenn er steht statt sitzt. Nein, wenn er in der Freifolge den Blick abwendet, zu weit vorne läuft, zu weiten Abstand hält oder bedrängt usw.usw. Da wird Ungehorsam unterstellt, der Hund wisse schon, was gemeint ist. Manche rucken auch nur ohne vorheriges Nein. Der Hund darf dann raten, wofür der Ruck gerade ist. Aber der weiss ja angeblich genau, was gemeint ist.
Statt dem Hund mit einem vorher gelernten HZ zu helfen (z.B. fest, wenn er knautscht; guck, wenn er den Blick abwendet; zurück, wenn er zu weit vorne ist; ran, wenn er zu weiten seitlichen Abstand hat; weg, wenn er bedrängt), das man dann bei Befolgen belohnen kann (auch mit Leckerchen), wird stur immer wieder Nein gesagt. Soll er also das Holz fallen lassen, die Freifolge abbrechen? Wäre doch logisch.
Wenn aber das Lösungsprinzip verstanden wird, ist nicht das Nein entscheidend, sondern die Konsequenz, d.h. die Folge des Verhaltens. Die Begriffe Gehorsam und Ungehorsam sind dem Hund fremd und verwirren dabei nur. Eine konkurrierende Bestechung verhindert richtiges und nachhaltiges Lernen weitgehend. Das Belohnen eines gelernten Alternativverhaltens bringt dagegen bessere Fortschritte als das Bestehen auf ein schon vielfach falsch verwendetes Nein, das mal den reinen Abbruch des Gesamtverhaltens einfordert und mal den Wechsel in ein erwünschtes Verhalten. Und das Ganze Wirrwarr dann auch noch unter dem unscharfen Oberbegriff Gehorsam.
Ob kimmy damit jetzt mehr anfangen kann?

