04-03-2016, 16:03
Hallo zusammen,
seit über 50 Jahren züchte und bilde ich DSH aus.
Die allermeisten zeigen im Beute- und Jagdverhalten das, wofür die Evolution und wir als Züchter sie gemacht haben.
Jagen und Beute machen ist wohl mit Abstand das liebste was ein normal veranlagter Gebrauchshund ausleben möchte.
Das geht halt in unserer modernen perfekt regulierten Welt leider nicht mehr.
Mit einer kompetenten Ausbildung und trieblichen Auslastung vom Welpen an kann man fast "alles" ausbilden und kontrollieren.
Ein starker Reiz (Jagen und Beute) kann nur durch eine stärker wirkende Gegenmaßnahme kontrolliert und abgestellt werden.
Ablenken, Spielen, Futter u.v.m. reichen nicht aus.
Ich als HF muss in diesem klaren Konflikt zwischen dem Hund, der Beute und mir die oberste Position einnehmen.
Da heute fast nur noch über positive Verstärkung ausgebildet wird, ist diese hier nicht zielführend.
So mache ich es seit 50 Jahren:
Junghund ca. 3-4 Monate alt an die Schleppe gewöhnen - bei ersten Ansätzen - Wildspur aufnehmen - Vögel jagen o.ä.
Tritt auf die Schleppe und ein scharf gesprochenes verbales Kommando: Nein.
Ich habe das Glück, das einer meiner Althunde immer absolut wildsauber ist. Mit ca. 5-6 Monaten gewöhne ich den Junghund an die Koppel mit dem Althund.
In Absprache mit dem Jagdpächter suche ich mir gezielt Felder und Wiesen, wo es vor allem Hasen gibt - sie lösen den höchsten Beutereiz aus.
Althund und Junghund laufen ca. 10-15 Meter vor mir im Feld - Hase springt auf - von mir ein scharfes Nein - Hier.
Blitzartig dreht der Althund in meine Richtung um und versetzt somit dem Junghund punktgenau einen "derben" Schlag ins Halsband. Der Althund kommt sehr schnell zu mir und beide werden kräftig gelobt.
Mit dieser Methode habe ich bisher alle meine Hunde absolut und dauerhaft wildsauber bekommen.
Beste Grüße
Gerhard
seit über 50 Jahren züchte und bilde ich DSH aus.
Die allermeisten zeigen im Beute- und Jagdverhalten das, wofür die Evolution und wir als Züchter sie gemacht haben.
Jagen und Beute machen ist wohl mit Abstand das liebste was ein normal veranlagter Gebrauchshund ausleben möchte.
Das geht halt in unserer modernen perfekt regulierten Welt leider nicht mehr.
Mit einer kompetenten Ausbildung und trieblichen Auslastung vom Welpen an kann man fast "alles" ausbilden und kontrollieren.
Ein starker Reiz (Jagen und Beute) kann nur durch eine stärker wirkende Gegenmaßnahme kontrolliert und abgestellt werden.
Ablenken, Spielen, Futter u.v.m. reichen nicht aus.
Ich als HF muss in diesem klaren Konflikt zwischen dem Hund, der Beute und mir die oberste Position einnehmen.
Da heute fast nur noch über positive Verstärkung ausgebildet wird, ist diese hier nicht zielführend.
So mache ich es seit 50 Jahren:
Junghund ca. 3-4 Monate alt an die Schleppe gewöhnen - bei ersten Ansätzen - Wildspur aufnehmen - Vögel jagen o.ä.
Tritt auf die Schleppe und ein scharf gesprochenes verbales Kommando: Nein.
Ich habe das Glück, das einer meiner Althunde immer absolut wildsauber ist. Mit ca. 5-6 Monaten gewöhne ich den Junghund an die Koppel mit dem Althund.
In Absprache mit dem Jagdpächter suche ich mir gezielt Felder und Wiesen, wo es vor allem Hasen gibt - sie lösen den höchsten Beutereiz aus.
Althund und Junghund laufen ca. 10-15 Meter vor mir im Feld - Hase springt auf - von mir ein scharfes Nein - Hier.
Blitzartig dreht der Althund in meine Richtung um und versetzt somit dem Junghund punktgenau einen "derben" Schlag ins Halsband. Der Althund kommt sehr schnell zu mir und beide werden kräftig gelobt.
Mit dieser Methode habe ich bisher alle meine Hunde absolut und dauerhaft wildsauber bekommen.
Beste Grüße
Gerhard


