22-01-2016, 18:01
kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=169962#post169962 schrieb:. Ich möchte nicht, dass Gino Fährten mit Jagd gleichsetzt, da der junge Mann leider sehr gerne jagd. Also versuche ich alles zu vermeiden, was in diese Richtung abzielt. Es wurde mir sogar geraten generell mit einem Hund, welcher gerne jagd, keine Fährten auszuarbeiten, da dies seinen Trieb unterstützen würde, .....................................
An welchen Ausbildungsfehler hast Du denn gedacht? Ich achte schon darauf, dass ich nicht schneller werde, nicht zusätzlich rede. Wie belohnst Du denn am Fährtenende?
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
Nun, zunächst einmal zu den " Ratgebenden ": ich würde sie nicht ernst nehmen.
Nochmal, ich hatte es schon gesagt: Fährten ist in ritualisiertes Jagdspiel. Wenn Du alles vermeiden möchtest, dürftest Du nicht fährten !
Zur Belohnung:
a) das Fährtenende darf für den Hund nicht vorhersehbar ( Deine Körpersprache ) und riechbar ( Futterjackpot ) sein.
b) das Fährtenende bestimme ich. Das kann der letzte Gegenstand sein, es kann aber auch sein, dass ich ihn den Weg weitersuchen lasse, auf dem ich die Fährte verlassen habe. Irgendwann kommt dann ein Gummiring am Hund vorbei geflogen, der rollt und springt wie ein Kaninchen. Hund schlägt Beute und darf dann mit mir auch sehr heftig um den Ring kämpfen.
Er wird also nie nach einem Ende suchen. Er hat gelernt, irgendwann wird er zuverlässig Beute machen.
Ausnahme: schlechte Arbeit bei Aufgaben, die er beherrscht. Weil - nicht jeder Jagdtag ist ein guter Jagdtag. Ist in der Natur ebenso.

