06-06-2015, 23:06
aber ein peter scherk z.b. fängt mit der förderung der offensivaggression zu dem zeitpunkt an, wo die meisten ihren welpen im rahmen ihrer sozialkompetenz desensibilisieren. hier wird bewußt in dem moment bei den welpen angefangen, wo sie fremdeln und z.b. mülltonnen verbellen, die sie die ganzen tage vorher ganz unbehelligt passiert wurden.
da steht dann kein lappenwedler, sondern ein merkwürdiger eindringling in die sonst so heile welt des welpen. und der hund lernt recht früh sachen abzustellen, sich situationen zu stellen.
die arbeit ist vom anfang bis ende sehr durchdacht, man vermeidet über- bzw. auch unterforderung. im schutzdienst wird einstellung und verhalten getrennt voneinander aufgebaut und dann, wenn beides für sich steht, zusammen geführt. das druckvolle verbellen ist sicher nicht das, was mal ein klaus klöckner in seinem buch über das gewaltfreie verbellen begonnen hat, sondern vielmehr ist ein produkt vom stressfreier operanter konditionierung in dem bild - was mache ich vor der hilfsperson im versteck-, und der stressbeladenen auseinandersetzung mit dem helfer um die beute, -wo der hund sich über das helfertreiben überlegen fühlt- und über sein auftreten die beute gewinnt. beides zusammen erst erzeugt dieses auftreten im versteck.
für die führigkeit gilt das selbe. der hund kann z.b. den rückentransport, bevor er überhaupt weiß, was blickkontakt zu hf oder gar fuss bedeutet. denn hat er ersteinmal eine idee davon bekommen, wie lohnenswert es ist uo-gleich fuß zu gehen (was ja so extrem zelebriert wird), desto schwerer wird es für ihn, dies gegen den reinen schulterkontakt mit blick nach vorne aufzugeben...
und ich bin überzeugt davon, dass auch ein horst knoche noch einiges in dieser art dazu gesagt hat.
gruß reinhard
da steht dann kein lappenwedler, sondern ein merkwürdiger eindringling in die sonst so heile welt des welpen. und der hund lernt recht früh sachen abzustellen, sich situationen zu stellen.
die arbeit ist vom anfang bis ende sehr durchdacht, man vermeidet über- bzw. auch unterforderung. im schutzdienst wird einstellung und verhalten getrennt voneinander aufgebaut und dann, wenn beides für sich steht, zusammen geführt. das druckvolle verbellen ist sicher nicht das, was mal ein klaus klöckner in seinem buch über das gewaltfreie verbellen begonnen hat, sondern vielmehr ist ein produkt vom stressfreier operanter konditionierung in dem bild - was mache ich vor der hilfsperson im versteck-, und der stressbeladenen auseinandersetzung mit dem helfer um die beute, -wo der hund sich über das helfertreiben überlegen fühlt- und über sein auftreten die beute gewinnt. beides zusammen erst erzeugt dieses auftreten im versteck.
für die führigkeit gilt das selbe. der hund kann z.b. den rückentransport, bevor er überhaupt weiß, was blickkontakt zu hf oder gar fuss bedeutet. denn hat er ersteinmal eine idee davon bekommen, wie lohnenswert es ist uo-gleich fuß zu gehen (was ja so extrem zelebriert wird), desto schwerer wird es für ihn, dies gegen den reinen schulterkontakt mit blick nach vorne aufzugeben...
und ich bin überzeugt davon, dass auch ein horst knoche noch einiges in dieser art dazu gesagt hat.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


