06-06-2015, 13:06
Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24621-Warum-wird-eigentlich-im-Aggressionstrieb-so-wenig-gearbeitet/?postID=165020#post165020 schrieb:fakt ist, dass aggression nur ein verstärker für handlungen ist, nicht ein eigenständiger motivationsbereich. fakt ist auch, dass der hund das nicht steuern kann, ein gefühl eben, was in ihm auflodert.
Hi Reinhard
für den ersten teil geb ich dir recht,für den 2ten hab ich damit ein Problem.So wie unsereins seine Aggressionen unterdrücken oder puschen kann,so kann ich auch meinem Hund antrainieren,sie auszuleben oder zu beherrschen.Und wenn ich das kann,so sind sie auch für den Hund steuerbar.
Und ich mein jetzt nicht unterdrücken im Meiden,sondern auch hier erfolgsabhängiges lernen.Sicher ist natürlich die Intensität des reizes ausschlaggebend,wie gut oder schlecht das umsetzbar ist,aber machbar ist es.
Viele Wege führen nach Rom,man muß sie halt kennen.
LG Heinz :daumenhoch:
hallo heinz,
du bist hier schon einen schritt weiter, als das, was ich da geschrieben habe. es geht nicht darum wie der hund letztendlich damit umgeht. das ist ja schon lernverhalten, also operante konditionierung.
mir geht es vielmehr darum, dass es eines bestimmten reizes bedarf, welches die aggression auslößt. und das kann der hund nicht steuern, ist also genetische veranlagung und mehr im klassisch konditionierten bereich zu hause.
natürlich ist es so, dass man über förderung von impulskontrolle die physische erregtheit und den selbstbelohnungsfaktor so eindämmen kann, dass der hund meint, darüber die knöpfe für an und aus selbst in der hand zu haben, aber das ist dann eben wieder ausgebildet, also operanter natur.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...


