04-09-2014, 08:09
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=159666#post159666' schrieb:Zitat: Niedriger bewertet werden: Geschwindigkeit und Ausstrahlung,Zitat: Quatsch! Ob Sport (???) oder Gebrauchshunde sollte man mal über die Ausbildung nachdenken, wenn Tempo und Ausstrahlung dabei verloren geht
denn das ist so typisch für Sporthunde, und jeder weiss, dass wegen der
Ausbildungsnotwendigkeiten für Gebrauchshunde Tempo und Ausstrahlung schon
mal leiden, aber anders geht es bei Gebrauchshunden nicht (Plan D!!!!!)
Die Ausbildung von Sporthunden muss anders sein als die von Gebrauchshunden.
Bei den Sporthundlern gibt es teure Seminare, die aber auf Dauer nichts bringen für Gebrauchshunde,
weil diese am besten wegen der Konflikte im Vollpressing ausgebildet werden
müssen.
Homepage rsv2000:
„Unterschiedliche Handlungskonzepte von bestimmten
Spitzenhundeführern sind vorhanden. Diese werden in zumeist sehr teuren
Seminaren angeboten und vermittelt. Die Umsetzung durch ständige und
gleichmäßige Anwendung ist in der Regel meist eingeschränkt erfolgreich. Die
Nachhaltigkeit in den nachfolgenden Prüfungsergebnissen ist in der Regel kurzfristig.“
„Da sich die Ausbildung auf Grund der gegenseitigen Interessenlagen in der
Regel nicht einvernehmlich vollzieht, sind Konflikte in der Ausbildung das
Ergebnis (Wechsel in Blau bzw. Grau).
Aus diesem Grund ist es von Vorteil die Ausbildung im Vollpressingmodell auszuführen,“
Die modernen Methoden funktionieren doch nur bei Sporthunden. Ausserdem wird deren Ausbildung ständig weiterentwickelt, statt mal Ruhe reinzubringen und sich auf das Altbewährte zu
besinnen.
„Auch unterliegen diese Ausbildungskonzepte (-methoden) einem ständigen
Wechsel, sodass von keiner Kontinuität in der Anwendung gesprochen werden kann.“
Bei den Gebrauchshunden aber ist klassische Ausbildung
angesagt, die auch von HF umgesetzt werden kann, die nicht soviel Geld haben,
immer auf dem neuesten Stand zu sein.
Die Gebrauchshundler brauchen eine neue PO, weil sie sich
besonnen haben auf das Altbewährte und nicht täglich das Rad neu erfinden
wollen und sollten dann auch dafür belohnt werden.
„Alles in allem wurde die Ausbildung des Hundes in der Unterordnung nicht neu erfunden. Ganz im Gegenteil wurde der klassischen Ausbildung wieder ein gewichtiger Stellenwert bei bemessen.“
Nun hat sich
aber seit vielen Jahren die Richtweise weg von klassisch zu modern entwickelt.
Die Dummen waren die Gebrauchshunde, die Sieger waren die Sporthunde.
„Leider hat sich in den letzten 20 Jahren ein sehr negativer Trend eingestellt, der über die Bewertungen bei Prüfungen das Anforderungsprofil für die Hunde und Hundeführer ständig...verändert.
...Details und Nebensächlichkeiten in der Vorführung werden überbewertet.“
Ich denke da an die übertriebene Präzision, das extreme Tempo und die „freudig“ aufgedrehte
Ausstrahlung der Sporthunde, die höher bewertet werden als die soliden Qualitäten
und Zuverlässigkeit der Gebrauchshunde. Das Sitz immer zackiger, die Abschlüsse
immer korrekter, die Apporte und Zuläufe immer schneller, die Freifolge und das
rasante Platz beim Voraus rein künstlich wie eine Marionette, die unter totaler
Kontrolle des HF ist. Es darf doch nicht so sein, dass
„die Bewertung und Beschreibung letztendlich in
ein Wunschkonzert (sollte, könnte, müsste, dürfte …)
ausufert. Es erfolgt fast ausschließlich eine Negativdarstellung der Fehler.“
Das muss sich dringend ändern. Deshalb meine vorgeschlagenen 5 Massnahmen, dann werden
die „Fehler“ nicht negativ dargestellt, sondern die positiven Qualitäten der
Gebrauchshunde und deren klassische Ausbildung und die daraus entstehenden vertrauten
Bilder wieder wertgeschätzt.
Retro ist das neue modern!

