30-01-2007, 16:01
Hallo Anna,
Meine Hunde apportieren alles, was ich ihnen anbiete mit begeisterung.
Das war aber nicht immer so.
Bei der Mischlingshündin hatte ich damals beim Apportieren eines Schlüsselbundes Probleme. Der Grund war,daß wir am Anfang ihrer Erziehung
sehr oft mit dem Schlüsselbund geworfen (dabei auch 1 mal den Hund getroffen haben) um unerwünschtes Verhalten zu unterbinden. Das Resultat war , daß sie bei jedem nur ähnlich klingenden Geräusch ängstlich reagierte.
Ich bin dann so vorgegangen: Schlüsselbund auf den Boden gelegt, daneben ein Stück getr. Pansen (Lieblingsfutter).Kurz bevor sie den Pansen aufnehmen wollte - "click"und sie durfte fressen. 5 x mal wiederholt. Schlüsselbund weggelegt und den Hund nicht weiter beachtet(!). Das Ganze habe ich über den Tag verteilt noch 4 x wiederholt. Vor der 3. Wiederholung habe ich das
Schlüsselbung etwas mit dem Fuss auf dem Boden hin und her geschoben.
Später konte ich es wegschießen, ohne daß der Hund durch das Geräusch ängstlich reagierte. Wichtig war mir dabei, daß der Hund nur beachtet wurde,wenn das Sch.-bund mit im Spiel war und der Hund ausserhalb der Übungszeiten kein Futter bekam. Am 2. Tag habe ich dann angefangen das
Sch.-bund auf den Boden zu legen und das Futter erst zu geben,wenn Schnusi sich in Richtung Schlüssel bewegt.(mit Clickerunterstützung).
Als auch das geklappt hat konnte ich anfangen mit dem Sch.-bund zu spielen. Den Hund habe ich, während ich selbst mit dem Schlüssel spielte, vollkommen ignoriert. Das habe ich 3 Tage durchgezogen.Schlüssel mehrmals am Tag nehmen, mit ihm spielen
und wieder weglegen.
Der weitere Verlauf ging dann ganz schnell. Apportieraufbau mit Clicker!
Ich denke mal, daß sich diese Übungen auch auf Dein Problem übertragen lassen.
Wichtig finde ich den Hund auf keinen Fall in irgend einer Weise zu locken.
Und keine Erwartungshaltung. Bleib locker!.
Gruss
Schnusi :i:
P.S. Sie war damals übrigens auch schon 7 Jahre
Meine Hunde apportieren alles, was ich ihnen anbiete mit begeisterung.
Das war aber nicht immer so.
Bei der Mischlingshündin hatte ich damals beim Apportieren eines Schlüsselbundes Probleme. Der Grund war,daß wir am Anfang ihrer Erziehung
sehr oft mit dem Schlüsselbund geworfen (dabei auch 1 mal den Hund getroffen haben) um unerwünschtes Verhalten zu unterbinden. Das Resultat war , daß sie bei jedem nur ähnlich klingenden Geräusch ängstlich reagierte.
Ich bin dann so vorgegangen: Schlüsselbund auf den Boden gelegt, daneben ein Stück getr. Pansen (Lieblingsfutter).Kurz bevor sie den Pansen aufnehmen wollte - "click"und sie durfte fressen. 5 x mal wiederholt. Schlüsselbund weggelegt und den Hund nicht weiter beachtet(!). Das Ganze habe ich über den Tag verteilt noch 4 x wiederholt. Vor der 3. Wiederholung habe ich das
Schlüsselbung etwas mit dem Fuss auf dem Boden hin und her geschoben.
Später konte ich es wegschießen, ohne daß der Hund durch das Geräusch ängstlich reagierte. Wichtig war mir dabei, daß der Hund nur beachtet wurde,wenn das Sch.-bund mit im Spiel war und der Hund ausserhalb der Übungszeiten kein Futter bekam. Am 2. Tag habe ich dann angefangen das
Sch.-bund auf den Boden zu legen und das Futter erst zu geben,wenn Schnusi sich in Richtung Schlüssel bewegt.(mit Clickerunterstützung).
Als auch das geklappt hat konnte ich anfangen mit dem Sch.-bund zu spielen. Den Hund habe ich, während ich selbst mit dem Schlüssel spielte, vollkommen ignoriert. Das habe ich 3 Tage durchgezogen.Schlüssel mehrmals am Tag nehmen, mit ihm spielen
und wieder weglegen.Der weitere Verlauf ging dann ganz schnell. Apportieraufbau mit Clicker!
Ich denke mal, daß sich diese Übungen auch auf Dein Problem übertragen lassen.
Wichtig finde ich den Hund auf keinen Fall in irgend einer Weise zu locken.
Und keine Erwartungshaltung. Bleib locker!.
Gruss
Schnusi :i:
P.S. Sie war damals übrigens auch schon 7 Jahre
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
zeichnet einen guten Hundeführer aus !


