21-12-2012, 17:12
Heinz.S,index.php?page=Thread&postID=140687#post140687' schrieb:...weshalb diese Leute sich mit ihren Problemen an Hundeschulen wenden und nicht,wie früher mal und wie es vernünftiger wäre,an einen Hundeverein,...
Ob Hundeschule oder Hundeplatz ist doch egal. Hier wie dort wird, wie man immer wieder sehen kann, immer noch zu sehr auf Gewalt gesetzt. Vor allem in schwierigen Fällen gilt dann am Ende des Tages doch wieder „und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“.
Die Anwender einer konkret kritisierten Gewaltaktion kontern dann gerne allgemein damit, dass sie sich ungerechtfertigt pauschal in die Tierquälerecke gestellt fühlten, dass sie es doch insgesamt nur gut meinten, die kritisierte Aktion doch nur ein verzerrender Ausschnitt sei, sie älter seien und mehr Erfahrung hätten als die Kritiker und dem Hund doch nur korrektes Verhalten beibringen wollten, was die Kritiker, die ja nur mit Watte werfen, nie schaffen würden.
Um sich dann der Diskussion zu entziehen, anstatt sich mit moderner Ausbildung mal wirklich ohne Vorurteile zu beschäftigen.
Indem die Kritiker beschuldigt werden, die Vertreter der alten Ausbildung angeblich mundtot zu machen, soll der Schwarze Peter einfach an die Kritiker verschoben werden und die Diskussion damit und sowieso am liebsten beendet werden, weil ja eh nur alles zerredet wird. Dann zieht man sich schmollend zurück.
Daraus spricht nur die Angst, seine eigene Praxis der vergangenen Jahre in Frage zu stellen. Sollen sich die alten Hasen hier doch mal ernsthaft erinnern, was sie mit ihren diversen Hunden alles angestellt haben und heute vielleicht so nicht mehr machen würden. Dann kämen sie vielleicht auf die Idee, dass auch heute noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist und auch mit schwierigen Hunden Lernziele positiv erreicht werden können, die sie auch heute noch nur mit Gewalt meinen erreichen zu können.

