20-12-2012, 13:12
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=140591#post140591' schrieb:1) der hundeführerin muß der zusammenhang von reiz und reaktion erklärt werden.Gute ergänzende Erklärung. In Begleitung dieses strukturierten Aufbaus kann ein solcher Einsatz dann auch sinnvoll sein. Wer bitte bezeugt denn hier, dass genau das nicht vorbereitend und flankierend stattfand?
2) sie muß selber den Hund führen
3) dem hund muß zunächsteinmal ein ersatzverhalten gelernt werden.
4) die reize (z.b. näher kommende person) die zur aggression führt muß am anfang weniger intensiv auf den hund wirken.
5) der hund muß die möglichkeit bekommen zu lernen das aggression keine option ist, aber über den einsatz des erlernten ersatzverhaltens die situation kontrollieren kann.
Wenn man einen Nachmittag lang videografiert auf einem Hundeplatz, am Abend nur ein/zwei Szenen auswählt und ins Netz stellt, kann man sehr leicht das Ganze wie der Weisheit letzter Schluss aussehen lassen, oder eben wie die allerletzte Stümperei. Aus genau diesem Grunde ist das Aufzeichnen bei uns auch strikt untersagt.
Im Zeitalter des bequemen Bildschirmarbeitsplatzes mit Internetanschluss ist ein solches Video jedoch ein willkommener Anlass Shitstorms auszulösen, des Volkes Empörung zum Ausdruck zu bringen, Existenzen und Reputationen zu gefährden oder einfach nur von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken.
Ich enthalte mich jeder kritischen Würdigung des Gesehenen, weiß aber, daß Grewe und seine Kollegen i.d.R. weit mehr und besser wissen als ihre Kritiker. Häufig sind das genau die (Mitbewerber), die eben nicht die fachliche Anerkennung der wissenschaftlichen, staatlichen und ärztlichen Stellen geniessen und daher jede Gelegenheit nutzen, dagegen zu schiessen.


