22-09-2012, 16:09
AntjeT.,'index.php?page=Thread&postID=137396#post137396' schrieb:Ein Hundeführer aus meiner KG (BLV-dhv) kam bei der dhv-DM unter die ersten 10.
Da sein Hund keine AT hatte, wurde er bei der anschließenden Siegerehrung "ausgesondert"
und aufgefordert, seinen Hund doch registrieren zu lassen.
Ich dachte auch immer, dass es im dhv um Hundesport geht - soviel dazu!
Ich vermute eher es ging um die Zulassung zur FCI-WM? Bezüglich dieser ist es so daß die FCI vorschreibt daß teilnehmende Hunde in dem Land, für welches sie starten, "zuchtfähig" sein müssen. D.h. ein Mischling kann dort genau so wenig starten wie ein in einem Zuchtbuch eingetragener Rassehund, der aus irgend einem Grund nicht zuchtfähig ist (z.B. Einhoder, zuchtausschließender Zahnfehler etc.).
Für Rassehunde ohne Ahnentafel besteht die Möglichkeit, sie bei einem FCI-Verband ins Anhangregister aufzunehmen. Dadurch kann ein Verband sie auch "zuchtfähig schreiben", sofern der Hund keine lt. Standard zuchtausschließenden Fehler aufweist. Prominentestes Beispiel derzeit ist wohl Devon vom Lappwald, der "in der Dissidenz" geboren und in das Anhangregister eines VDH-Verbandes aufgenommen wurde (= RSV2000), und der im letzten Jahr die RSV-Quali gewann, auf der VDH-DM als bester DSH den 4. Platz belegte und als einzigster DSH das Mutterland seiner Rasse auf der FCI-WM vertreten hat.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
Mark Twain


