26-08-2012, 15:08
Volpi,'index.php?page=Thread&postID=136360#post136360' schrieb:Du schreibst "er soll sich um jemanden kümmern, der Frau oder Kindern Angst macht" und weiter unten "vom Hund der ohne Auftrag beisst". Das ist genau der Knackpunkt. Wieviele Hunde wissen wirklich genau "wann sie einen Auftrag haben". Ist der Nachbar, Briefträger, Stromableser oder Kaminkehrer nun ein Auftrag? Nicht für jeden Hund leicht, dies zu beantworten.
FRÜHER, ja da, da hatten die meisten Hunde einen Job. Schon in der Antike. Sie gingen zur Jagd oder zogen in den Krieg. Sie hüteten Vieh, bewachten den Hof, setzten sich mit Rindviechern jeglicher Art auseinander, stellten die Sau, gingen allein in einen Bau. Viele Höfe hatten keinen Zaun. Dort konnte "man keinen bissigen Köter brauchen, der blindlings jeden Besucher anfiel; der Wächter musste von sich aus unterscheiden zwischen dem, der willkommen zu heißen war, und dem, den unlautere Absichten herführten, so daß man ihm, folgte er der geknurrten Warnung nicht, eine Probe der weiß aus dem Gestrüpp des schwarzen Bartes hervorleuchtenden Zähne geben musste. Dazu war der Riesenschnauzer imstande." ( "Schöne Hunde"; Käte Knaur / Marga Ruperti; Albert Müller Verlag Rüschlikon-Zürich Stuttgart Wien1953 )
So ähnlich war es in meiner Kindheit auf dem Dorf. Hunde, die Schwierigkeiten machten, zu dominant waren, unmotiviert bissen, Terretorien nicht beachteten, hatten es schwer. Natürlich gab es auch Unfälle.
Zitat:Was Deine Einstellung zur Arbeit auf sportlicher Ebene betrifft, kommen wir wohl nicht zusammen.
Das brauchen wir auch nicht. Es sollte nur interessant sein zu sehen, wie ein Sachverhalt aussieht, wenn man ihn von einem anderen Platz aus betrachtet. Die Welt ist groß genug, dass wir alle darin Unrecht haben können. :cheers:


