01-08-2012, 21:08
Richtig ist, dass man einen Hund auch ohne Stachel zu etwas zwingen kann. Aber hier geht es ja um den Stachel.
Zwang ist sowieso ein irreführender Ausdruck, wenn er so verstanden wird, dass schon der Kauf eines Hundes für den Hund Zwang ist, da er ja keine andere Wahl hat.
Menschen sind gezwungen zu essen, wenn sie nicht sterben wollen. Trotzdem erleben gesunde Menschen essen nicht als Zwang, sondern als Vergnügen.
Es kommt also auf das emotionale Erleben des Hundes an. Ein Stachelruck ist immer unangenehm. Das Suchen mit tiefer Nase aber, was hier mit Zwang in Verbindung gebracht wurde, kann dem Hund auf sehr angenehme Weise beigebracht werden.
Die Verfechter von Zwängen verwischen gerne die Begriffe, um dann zu dem Schluss zu kommen, dass das ganze Leben ja voller Zwänge ist. Wie das Leben für einen Sporthund im Training ist, bestimmt wesentlich der Sportler, nicht ein abstraktes Lebensprinzip an und für sich.
Je mehr es gelingt, dass der Hund das Training nicht nur insgesamt, sondern auch in jeder Teilübung als angenehm empfindet, desto freudiger ist er bei der Sache. Ein Stacheleinsatz arbeitet wie jeder Zwang diesem Wohlgefühl immer entgegen.
Es ist letztlich eine ethische Entscheidung, ob man will, dass der Sport für den abhängigen Partner Hund angenehm und freiwillig ist. Oder ob einem das egal ist, man sogar den Hund bereit ist zu zwingen, solange er funktioniert wie gewünscht.
Zwang ist sowieso ein irreführender Ausdruck, wenn er so verstanden wird, dass schon der Kauf eines Hundes für den Hund Zwang ist, da er ja keine andere Wahl hat.
Menschen sind gezwungen zu essen, wenn sie nicht sterben wollen. Trotzdem erleben gesunde Menschen essen nicht als Zwang, sondern als Vergnügen.
Es kommt also auf das emotionale Erleben des Hundes an. Ein Stachelruck ist immer unangenehm. Das Suchen mit tiefer Nase aber, was hier mit Zwang in Verbindung gebracht wurde, kann dem Hund auf sehr angenehme Weise beigebracht werden.
Die Verfechter von Zwängen verwischen gerne die Begriffe, um dann zu dem Schluss zu kommen, dass das ganze Leben ja voller Zwänge ist. Wie das Leben für einen Sporthund im Training ist, bestimmt wesentlich der Sportler, nicht ein abstraktes Lebensprinzip an und für sich.
Je mehr es gelingt, dass der Hund das Training nicht nur insgesamt, sondern auch in jeder Teilübung als angenehm empfindet, desto freudiger ist er bei der Sache. Ein Stacheleinsatz arbeitet wie jeder Zwang diesem Wohlgefühl immer entgegen.
Es ist letztlich eine ethische Entscheidung, ob man will, dass der Sport für den abhängigen Partner Hund angenehm und freiwillig ist. Oder ob einem das egal ist, man sogar den Hund bereit ist zu zwingen, solange er funktioniert wie gewünscht.

