03-05-2012, 21:05
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131616#post131616' schrieb:Damals wie heute bringt das neue Wissen um Lerngesetze mehr Möglichkeiten und mehr Spaß oder Leidenschaft in die Ausbildung.Diese Problematik ist durchaus vorhanden.
Aber sie birgt auch die Gefahr,das man sich in eine Richtung bewegt,die nicht unbedingt für den Hund oder die Spezies Vorteile bringt,und das im besten Glauben.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131616#post131616' schrieb:Ich gebe denen Recht,die sagen,das die Anzahl der Hunde heute "brauchbarer" ist als früher,liegt in der Tat wohl auch daran,das die Ausbildungsmethoden besser wurden,aber auch daran,das die Anforderungen an die Belastbarkeit weniger wurden.
So,und jetzt fangen meine Probleme an.
Hast Du Dir schon mal ältere Videos angesehen, auf denen Hunde zu sehen sind, die wir als wirklich toll in Erinnerung hatten (und welche oftmals auch gut vererbt haben) - manchmal (natürlich nicht immer) erschrecken wir fast ein wenig und denken uns "so toll waren die gar nicht".
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131616#post131616' schrieb:Es sollte zu denken geben,das überaus erfolgreiche HF den eher sperrigen Hund meiden und sich einen führigen Hund anschaffen,weil,(Originaltext),ich will ja weiter vorne mitmachen.
Manchmal müssen diese aber dann auch die Erfahrung machen, dass es mit diesem "führigen Hund" dann qualitativ einfach nicht reicht.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131616#post131616' schrieb:Schließen wir mal persönlichen Geschmack aus,so gibt es immer noch einen recht großen Spielraum,der genutzt werden kann,um PO gerecht zu beurteilen und trotzdem den Hundetypen zu protegieren,der dem Zeitgeschmack am ehesten trifft.
Nicht das ich es nicht verstehe,aber es selektiert letztlich nur eine Richtung,und das gefällt mir nicht.
Die Gefahr einer einseitigen Selektion ist immer irgendwo gegeben, diesem entgegen zu steuern, muss für uns Alle Herausforderung sein.
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131616#post131616' schrieb:Es geht nicht darum,die "führigen Hunde" schlecht zu reden,sondern die schwierigen Hunde fair zu bewerten.
Ich habe durchaus ein Faible für"schwierige Hunde" und wer mich kennt weiß, dass diese bei mir ganz sicher bewertungsmäßig "nicht schlecht wegkommen".
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131616#post131616' schrieb:@ Gerd Beck,du nimmst Jogi + Erik als Beispiel?
Ein gutes Beispiel dafür,das ein schwieriger Hund ganz weit nach oben kommen kann,aber eben auch dafür,das es nicht um Methoden geht,sondern darum,zu wissen,was ich machen muß,damit der Hund mich akzeptiert und sich spitzenmäßig ausbilden lässt.
Aber zu wissen was ich machen muss ist doch das was uns die Methodologie lehrt, oder!?
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131616#post131616' schrieb:Zum Schluß,es wurde das Konzept des RSV angesprochen,ohne das ich eine Diskussion über den Verein anzetteln möchte,so muß man doch akzeptieren,das das Konzept als einziges tatsächlich versucht,einen Hund möglichst früh zu erkennen,über Sichtung ,Körung,Prüfung eine Bild zu bekommen,das für den Zuchteinsatz aussagekräftig ist.
Und zwar durch eine Beurteilung(Sichtung,Körung),eine Überprüfung(Prüfungen durch eigene Philosophie im Kontext zur PO) und ein Ausbildungskonzept,das von Anfang bis Ende ineinander greift, das stell ich mir unter moderner und durchdachter Zuchtselektion vor.
Und nach diesem Konzept kann ich auch Hunde züchten und ausbilden,die nicht so umgänglich sind,es verlangt allerdings von den HF und HL mehr als andere.
LG Heinz
Das Konzept ist kynologisch durchdacht und bietet dem Züchter durchaus verwertbare Informationen.
Was ich allerdings nicht verstehe, dass es in solch kurzer Zeit, bei einem System dass 1000 zu erreichende Punkte bietet, um mentale Eigenschaften zu beschreiben, bereits mehrere Hunde gibt, die diese zuerkannt bekommen haben - kann dieser inflationäre Umgang mit allerhöchsten Bewertungen richtig sein???


