03-05-2012, 12:05
@ Sören,das war mal ne klare Aussage,mit der ich was anfangen kann.
Das Problem ist ja kein Problem der Neuzeit,ich kann mich an ein Seminar von HR so um 1983 erinnern,als "er" der neue war,der die damalige Ausbildung revolutionierte.
Es gab eine endlose Diskussion abends,ob seine Methode vertretbar wäre,da sie es weniger "harten" Hunden erlauben würde,ebenfalls anspruchsvollere Prüfungen zu bestehen.Kurz zuvor wurde ja auch erst der Rohrstock durch den jetzigen Stock ersetzt.
Also,du siehst,das Thema ist ein immer wieder kehrendes.
Damals wie heute bringt das neue Wissen um Lerngesetze mehr Möglichkeiten und mehr Spaß oder Leidenschaft in die Ausbildung.
Aber sie birgt auch die Gefahr,das man sich in eine Richtung bewegt,die nicht unbedingt für den Hund oder die Spezies Vorteile bringt,und das im besten Glauben.
Ich gebe denen Recht,die sagen,das die Anzahl der Hunde heute "brauchbarer" ist als früher,liegt in der Tat wohl auch daran,das die Ausbildungsmethoden besser wurden,aber auch daran,das die Anforderungen an die Belastbarkeit weniger wurden.
So,und jetzt fangen meine Probleme an.
Es sollte zu denken geben,das überaus erfolgreiche HF den eher sperrigen Hund meiden und sich einen führigen Hund anschaffen,weil,(Originaltext),ich will ja weiter vorne mitmachen.
Ok,wer hat denn nun den schwarzen Peter.Letztlich wird er in gewohnter Manier hin und hergeschoben.
Ich will mich kurtz fassen,es gibt eine Kommission,die etwas beschließt,es gibt eine Klientel(LR),die das in die Praxis umsetzen und es gibt die HF,die sich danach richten müssen,wollen sie erfolgreich sein.
Schließen wir mal persönlichen Geschmack aus,so gibt es immer noch einen recht großen Spielraum,der genutzt werden kann,um PO gerecht zu beurteilen und trotzdem den Hundetypen zu protegieren,der dem Zeitgeschmack am ehesten trifft.
Nicht das ich es nicht verstehe,aber es selektiert letztlich nur eine Richtung,und das gefällt mir nicht.
Schau dir die UO im SD an,Detlef hat ja ein Video von meinem Hund angesprochen.
Ein etwas komplizierter Hund,der sich letztlich immer selbst im Wege steht.
Ok,ich habe also trotz alle Widrigkeiten einen Weg gefunden,ihn einigermaßen Erfolgreich zu führen und meine Vorstellung in etwa auszubilden.
Jetzt hat wohl jemand gemeint,das der Hund meidig gehen würde.......
Der Hund hat akzeptiert,das er seine Bedürfnis,den Helfer zu packen meiner Autorität unterordnet.
Es gefällt mir,das der Hund das zeigt,diesen Gehorsam im klassischen Sinne mit Meiden zu beurteilen find ich schon gewagt, ich würde da von Selbstbeherrschung sprechen.
Der Weg dorthin war fast ausschließlich über positiv Verstärkung zu machen,also recht modern.
Wenn du im Vergleich dazu dann den Hund siehst,der den HF anhimmelt und der einen Ausstieg aus dem verhalten gar nicht kennt,ist das dann der bessere Hund oder ist der besser ausgebildet?
Warum gibts aber dann eine schlechtere Beurteilung? Nach dem Motto,wenn ich Fuß sage muß der hochgucken,sonst gibts Abzug.
Ist es das,was das Bessere ist?
Es geht nicht darum,die "führigen Hunde" schlecht zu reden,sondern die schwierigen Hunde fair zu bewerten.
@ Gerd Beck,du nimmst Jogi + Erik als Beispiel?
Ein gutes Beispiel dafür,das ein schwieriger Hund ganz weit nach oben kommen kann,aber eben auch dafür,das es nicht um Methoden geht,sondern darum,zu wissen,was ich machen muß,damit der Hund mich akzeptiert und sich spitzenmäßig ausbilden lässt.
Zum Schluß,es wurde das Konzept des RSV angesprochen,ohne das ich eine Diskussion über den Verein anzetteln möchte,so muß man doch akzeptieren,das das Konzept als einziges tatsächlich versucht,einen Hund möglichst früh zu erkennen,über Sichtung ,Körung,Prüfung eine Bild zu bekommen,das für den Zuchteinsatz aussagekräftig ist.
Und zwar durch eine Beurteilung(Sichtung,Körung),eine Überprüfung(Prüfungen durch eigene Philosophie im Kontext zur PO) und ein Ausbildungskonzept,das von Anfang bis Ende ineinander greift, das stell ich mir unter moderner und durchdachter Zuchtselektion vor.
Und nach diesem Konzept kann ich auch Hunde züchten und ausbilden,die nicht so umgänglich sind,es verlangt allerdings von den HF und HL mehr als andere.
LG Heinz
Das Problem ist ja kein Problem der Neuzeit,ich kann mich an ein Seminar von HR so um 1983 erinnern,als "er" der neue war,der die damalige Ausbildung revolutionierte.
Es gab eine endlose Diskussion abends,ob seine Methode vertretbar wäre,da sie es weniger "harten" Hunden erlauben würde,ebenfalls anspruchsvollere Prüfungen zu bestehen.Kurz zuvor wurde ja auch erst der Rohrstock durch den jetzigen Stock ersetzt.
Also,du siehst,das Thema ist ein immer wieder kehrendes.
Damals wie heute bringt das neue Wissen um Lerngesetze mehr Möglichkeiten und mehr Spaß oder Leidenschaft in die Ausbildung.
Aber sie birgt auch die Gefahr,das man sich in eine Richtung bewegt,die nicht unbedingt für den Hund oder die Spezies Vorteile bringt,und das im besten Glauben.
Ich gebe denen Recht,die sagen,das die Anzahl der Hunde heute "brauchbarer" ist als früher,liegt in der Tat wohl auch daran,das die Ausbildungsmethoden besser wurden,aber auch daran,das die Anforderungen an die Belastbarkeit weniger wurden.
So,und jetzt fangen meine Probleme an.
Es sollte zu denken geben,das überaus erfolgreiche HF den eher sperrigen Hund meiden und sich einen führigen Hund anschaffen,weil,(Originaltext),ich will ja weiter vorne mitmachen.
Ok,wer hat denn nun den schwarzen Peter.Letztlich wird er in gewohnter Manier hin und hergeschoben.
Ich will mich kurtz fassen,es gibt eine Kommission,die etwas beschließt,es gibt eine Klientel(LR),die das in die Praxis umsetzen und es gibt die HF,die sich danach richten müssen,wollen sie erfolgreich sein.
Schließen wir mal persönlichen Geschmack aus,so gibt es immer noch einen recht großen Spielraum,der genutzt werden kann,um PO gerecht zu beurteilen und trotzdem den Hundetypen zu protegieren,der dem Zeitgeschmack am ehesten trifft.
Nicht das ich es nicht verstehe,aber es selektiert letztlich nur eine Richtung,und das gefällt mir nicht.
Schau dir die UO im SD an,Detlef hat ja ein Video von meinem Hund angesprochen.
Ein etwas komplizierter Hund,der sich letztlich immer selbst im Wege steht.
Ok,ich habe also trotz alle Widrigkeiten einen Weg gefunden,ihn einigermaßen Erfolgreich zu führen und meine Vorstellung in etwa auszubilden.
Jetzt hat wohl jemand gemeint,das der Hund meidig gehen würde.......
Der Hund hat akzeptiert,das er seine Bedürfnis,den Helfer zu packen meiner Autorität unterordnet.
Es gefällt mir,das der Hund das zeigt,diesen Gehorsam im klassischen Sinne mit Meiden zu beurteilen find ich schon gewagt, ich würde da von Selbstbeherrschung sprechen.
Der Weg dorthin war fast ausschließlich über positiv Verstärkung zu machen,also recht modern.
Wenn du im Vergleich dazu dann den Hund siehst,der den HF anhimmelt und der einen Ausstieg aus dem verhalten gar nicht kennt,ist das dann der bessere Hund oder ist der besser ausgebildet?
Warum gibts aber dann eine schlechtere Beurteilung? Nach dem Motto,wenn ich Fuß sage muß der hochgucken,sonst gibts Abzug.
Ist es das,was das Bessere ist?
Es geht nicht darum,die "führigen Hunde" schlecht zu reden,sondern die schwierigen Hunde fair zu bewerten.
@ Gerd Beck,du nimmst Jogi + Erik als Beispiel?
Ein gutes Beispiel dafür,das ein schwieriger Hund ganz weit nach oben kommen kann,aber eben auch dafür,das es nicht um Methoden geht,sondern darum,zu wissen,was ich machen muß,damit der Hund mich akzeptiert und sich spitzenmäßig ausbilden lässt.
Zum Schluß,es wurde das Konzept des RSV angesprochen,ohne das ich eine Diskussion über den Verein anzetteln möchte,so muß man doch akzeptieren,das das Konzept als einziges tatsächlich versucht,einen Hund möglichst früh zu erkennen,über Sichtung ,Körung,Prüfung eine Bild zu bekommen,das für den Zuchteinsatz aussagekräftig ist.
Und zwar durch eine Beurteilung(Sichtung,Körung),eine Überprüfung(Prüfungen durch eigene Philosophie im Kontext zur PO) und ein Ausbildungskonzept,das von Anfang bis Ende ineinander greift, das stell ich mir unter moderner und durchdachter Zuchtselektion vor.
Und nach diesem Konzept kann ich auch Hunde züchten und ausbilden,die nicht so umgänglich sind,es verlangt allerdings von den HF und HL mehr als andere.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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