02-05-2012, 20:05
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131580#post131580' schrieb:Ein Hund, der das Erlernte in hoher Konzentration und hohem Trieb Bereich noch ausführen kann, und dazu noch lenkbar ist, ist für mich schon ein Hund mit Gebrauchshundeigenschaften...
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131580#post131580' schrieb:Für mich stellt sich eher die Frage, wer als Hundeführer dem Hund die richtige Basis bieten kann, um seine Qualitäten voll zu entfalten und gerecht zu werden... Denn da scheitert so manch guter Hund schon an seinem HF...Meine vollste Zustimmung!
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131580#post131580' schrieb:Aber mal ehrlich: Ist das im Schutzdienst nicht genauso? Wenn ich hier einen jungen Hund von Welpenalter an "groß mache", ihn aufbaue, das Selbstbewußtsein unendlich stärke, von Welpenalter an konfliktfreie Unterordnungselemente einbaue, Verbellen etc. genauso dosiert und klar aufbaue, das "Aus" ebenso, ich den Hund langsam und dosiert an andere Helfer, andere Plätze und andere Situationen heranführe und ihn dann mit 4 oder 5 Jahren zum ersten Mal überregional präsentiere... tja, dann wirst auch Du keinen Unterschied mehr zu einem Hund sehen, der die normale, klassische "Hau-Ruck" Ausbildung genossen hat, mit 3 Jahren auf der LGA steht und trotzdem noch eine gleichwertige Arbeit macht. Eher im Gegenteil....Nun jeder intelligente und ehrgeizige Hundesportler wird seinen Hund nach der ihm erfolgversprechendsten Methode ausbilden und nicht nach der, die schlussendlich sämtliche Defizite des Hundes offenbart.
Und wir sollten auch nicht vergessen, dass es die vielgescholtenen "modernen Ausbildungsmethoden" auch möglich machen, Hunde wie einen "Eric vom Sportpark" (an dem sicher nichts "gepäppelt" werden musste!!!) im absoluten Spitzensport zu führen. Auch Hunden von dieser Qualität kommt es entgegen, wenn man das Gehirn mal einschaltet und nicht nur auf ihnen "herumklopft".
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131580#post131580' schrieb:Wo willst Du da anfangen? Man kann damit vielleicht zusammenfassend sagen, dass dank der modernen Ausbildung eine Einschätzung der Veranlagung auf Sportveranstaltungen nur schwer oder kaum noch möglich ist.Es gab zu allen Zeiten talentiertere und weniger talentierte Ausbilder.
Und grundsätzlich ist es auch in Ordnung, wenn auf Sportveranstaltungen auch (aber eben nicht nur!) die Qualität der Ausbildung honoriert wird.
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131580#post131580' schrieb:Aber wie löst man das? Die eine Antwort gibt der RSV 2000 mit seinem einheitlichen Ausbildungskonzept. Ein Hund der dort durchgeht und trotzdem noch eine gute Arbeit macht, kann nicht schlecht sein.Ich denke nicht, dass das "RSV 2000-Ausbildungskonzept" primär dazu dienen soll um zu selektieren, dies müssen sicher Dinge wie Talentsichtung, Körung usw. leisten. Außerdem, wenn eine Anzahl Hundeführer nach der gleichen Methode arbeiten, gibt es immer einige wenige Hochtalentierte (verbunden mit maximalem Ehrgeiz und Trainingsfleiß, dazu noch einige, die entweder es nicht ganz so verbissen sehen oder weniger Talent besitzen, die breite Masse, die es irgendwie hinbekommt und immer auch welche, die es einfach nicht umsetzen können.
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131580#post131580' schrieb:Eine andere Antwort gibt der DMC. Durch die Ansprüche in der Körung hat man die Selektion auf dieser Schiene. Dort ist für einen Zuchteinsatz das Ergebnis der Körung wesentlich aussagefähiger als 3 x 100 Punkte im Schutzdienst.Die DMC-Körung ist sicherlich die selektivste Zuchttauglichkeitsprüfung in Deutschland.


