22-04-2012, 00:04
Sören,'index.php?page=Thread&postID=131168#post131168'Petra, ein Hund kann sich durchaus auf seinen HF konzentrieren, ohne ihm ständig in die Augen zu starren. Das macht auch kein Hund permanent von sich aus. Es sei denn, er wird darauf konditioniert und bei entsprechendem Fehlverhalten korrigiert.
Hallo,
nun wird es aber albern. Mein Hund schaut mir auch in die Augen... konsequent. Und zwar weder weil er "triebblöd" ist oder weil ich ihn brachial in das Verhalten zwinge, sondern weil er
1. mir vertraut (er weiß, dass ich ihn weder vor eine Hürde laufen noch in ein Loch fallen lasse)
2. weiß, dass er mit dieser Handlung zum Erfolgt kommt und sich damit in dieser Art zu laufen einfach wohl fühlt und es gerne macht.
Es ist logisch, dass diese Argumentation für alle diejenigen absurd ist, die einen Hund haben, der weder das Vertrauensverhältnis noch den Aufbau hat, um dieses Laufen so zu leisten. Das bei diesen Hunden nur der Zwang bleibt, um ein ständiges Hochschauen zu erreichen, ist logisch. Das hat aber nichts mit "Instrumentalisierung" oder "Reduzierung auf ein Sportgerät" zu tun, sondern einfach mit guter und nachhaltiger Ausbildung.[/quote' schrieb:Sören, albern ist, wenn man Kritik an einer Vorführweise damit begegnet, indem man dem dem Kritiker unterstellt, er übe diese Kritik nur deshalb, weil er selbst nicht in der Lage ist einen Hund so zu führen und auszubilden!
Mein Hund vertraut mir durchaus und lässt sich z.B.im RH-Sport in unwegsames Gelände oder über Trümmer schicken, über die so manch anderer Hund, der eine nach heutigem Standard eine perfekte UO läuft, vermutlich nicht gehen würde.
Und nein, mein Hund hat diesen Aufbau nicht, eben weil mir diese Art des Laufens persönlich nicht gefällt und nicht, weil ich nicht so arbeiten kann.
Dass Dein Hund so läuft, weil er damit zum Erfolg kommt, liegt auf der Hand. Ich habe nicht behauptet, dass der Hund sich unwohl fühlt. Denke aber die Behauptung, dass der Hund deshalb so läuft, weil er sich in dieser Haltung wohl fühlt, ist etwas weit hergeholt.
[quote='Petra1','index.php?page=Thread&postID=131180#post131180']@Barbara, du bezeichnest diese Hunde als bedauernswert, sagst ihnen die Fähigkeit ab, auf Ihre Umwelt zu reagieren. ICH möchte aber, daß der Hund sich in der UO auf MICH konzentriert und nicht auf seine Umwelt! Und ich kann nicht sagen, daß den beiden an positiver Ausstrahlung fehlt, die Ohren sind oben und der Pinsel wackelt mit. Trotzdem behalten sie ihre Konzentration, mit den Worten eines Richters: Triebbeständig bis zum Schluß.
Es fehlt auch sicher nicht allen Hunden an Ausstrahlung, die so vorgeführt werden. Ich persönlich empfinde aber dass die Vorführungen, umso uniformer werden, je perfekter sie sind.
Was mir insgesamt auffällt, ist das leider in der Diskussion häufig Vorführweise und Ausbildungsmethodik in einen Topf geworfen werden.
Die heutige Ausbildungsmethoden sind im Vergleich zu früheren Zeiten hervorragend, dass steht für mich überhaupt nicht zur Diskussion. Es ist aber doch nicht so, dass diese Art der Ausbildung zwangsläufig zu der von mir kritisierten Vorführweise führen muss.
Ein weiterer Punkt ist, dass ich sehr wohl unterscheide, ob der Hund in der UO oder im SD auf diese Weise vorgeführt wird. Kunststücke im Rahmen der UO zu zeigen, finde ich nachvollziehbar. Im SD möchte ich aber primär keine Kunststücke sehen, sondern Kampftrieb, Mut und Härte. Natürlich muss der Hund dort auch im Gehorsam stehen. Das tut aber auch der korrekt am Fuß gehende Hund , der seinen Blick permanent auf den Helfer richtet. Da möchte ich eben nicht, dass mein Hund den Blick vom Helfer wendet, solange er sich in dessen Nähe befindet.
@Monika, damit habe ich ziemlich deutlich gesagt, wie ein Hund nach meinem Geschmack laufen sollte.
LG Barbara
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"


