20-04-2012, 15:04
Barbara,'index.php?page=Thread&postID=131156#post131156' schrieb:Ein Hund, der vor ein Hindernis läuft, weil er starr seinem HF in die Augen blickt, ist für mich bedauernswert. Entweder weil er wirklich zu triebblöd ist oder weil er eben vom HF missbräuchlich in dieses atypische Verhalten gezwängt wurde.
Bin jetzt mal etwas provokativ: Da verkehren sich doch die Aufgaben eines Gebrauchshundes: Hier ist der Hund der Blinde und der HF übernimmt die Rolle des Führhundes.
LG Barbara
Hallo,
nun wird es aber albern. Mein Hund schaut mir auch in die Augen... konsequent. Und zwar weder weil er "triebblöd" ist oder weil ich ihn brachial in das Verhalten zwinge, sondern weil er
1. mir vertraut (er weiß, dass ich ihn weder vor eine Hürde laufen noch in ein Loch fallen lasse)
2. weiß, dass er mit dieser Handlung zum Erfolgt kommt und sich damit in dieser Art zu laufen einfach wohl fühlt und es gerne macht.
Es ist logisch, dass diese Argumentation für alle diejenigen absurd ist, die einen Hund haben, der weder das Vertrauensverhältnis noch den Aufbau hat, um dieses Laufen so zu leisten. Das bei diesen Hunden nur der Zwang bleibt, um ein ständiges Hochschauen zu erreichen, ist logisch. Das hat aber nichts mit "Instrumentalisierung" oder "Reduzierung auf ein Sportgerät" zu tun, sondern einfach mit guter und nachhaltiger Ausbildung.
Viele Grüße
Sören


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