20-04-2012, 14:04
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=131131#post131131' schrieb:Und noch mal zum Hund,es stand ja irgendwann irgendwo mal die Geschichte von dem Hund,der gegen einen Hürde oä gelaufen ist,weil er so konzentriert auf den HF war,genau das sind die Dinge,die einfach falsch laufen,das ist für mich dann keine UO mehr,sondern unzucht mit abhängigen.
Das hat mit lernen und ausbilden oder gar erziehen nicht mehr zu tun.
Genau das ist es, was mich an der Hundedressur, wie sie z.Z. im VPG betrieben werden muss, wenn man "oben" mitspielen will, stört.
Meiner Ansicht nach, reduziert man den Hund damit auf ein nahezu perfekt funktionierendes "Gerät", dass in meinen Augen leider erheblich an Ausstrahlung verliert, eben weil diese Art der Ausbildung und Vorführung gar keinen Raum für die jeweilige "Persönlichkeit" eines Hundes lässt.
Vielleicht kann ich es so besser verdeutlichen: Wenn ich eine perfekt vorgeführte UO (heutigen Standards) sehe, dann kann ich mich begeistern für die Fähigkeit des jeweiligen Hundeführers, nicht aber für den Hund.
Sehe ich jedoch einen Hund, der so ausgebildet und vorgeführt wird, dass man sein Wesen, seine Stärken und auch Schwächen, seine Fähigkeit zur Reaktion auf Umwelt und HF erkennen kann, dann erfreue ich mich an dem Hund. Denn ich habe das Gefühl "der lebt"!
Ein Hund, der vor ein Hindernis läuft, weil er starr seinem HF in die Augen blickt, ist für mich bedauernswert. Entweder weil er wirklich zu triebblöd ist oder weil er eben vom HF missbräuchlich in dieses atypische Verhalten gezwängt wurde.
Bin jetzt mal etwas provokativ: Da verkehren sich doch die Aufgaben eines Gebrauchshundes: Hier ist der Hund der Blinde und der HF übernimmt die Rolle des Führhundes
.LG Barbara
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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