17-04-2012, 17:04
Einmal abgesehen davon, dass wahrscheinlich viele gar nicht mehr wissen, was einst mit einem "echten" Hund im Unterschied zum "gemachten" gemeint war, sind das für mich auch nicht die richtigen Begriffe, um das Potential des Hundes darzustellen.
Die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen seit "damals" wurden bereits angesprochen; sie haben auch den "Gebrauchshund" verändert. Richtig ist nämlich zweifelsohne, dass es damals Hunde gab, die nicht mit jedem Freund waren, ja gelegentlich sogar nicht einmal mit dem eigenen Mensch, und das obwohl sie nicht mehr "gequält" wurden als so mancher Hund heute.
Ob das immer an der Genetik lag, glaube ich eher nicht, denn schon die Aufzucht- und Halterbedingungen unterschieden sich zu heute häufig gewaltig, hatten diese Hunde, wie ebenfalls schon erwähnt, oftmals auch ganz andere Aufgaben zu bewältigen.
Aber Kunststückchen konnte man auch mit diesen Hunden schon machen. Tja und wer das am besten konnte, der hatte meist auch die besten Unterordnungen vorzuweisen. 1 zu 1 auf den Schutzdienst war das mit den Kunststücken jedoch eben nicht zu übertragen, sei es aufgrund der vollkommen anders gearteten SD-Ausbildung oder eben auch, weil diese Hunde charakterlich etwas ander gelagert waren.
Für mich sind diese Veränderungen nicht tragisch, denn ich führe einen Sport- und keinen Diensthund; und so lange es Züchter gibt, die den Wert ihrer Zuchthunde nicht nur an Ausbildungskriterien festmachen, so lange wird es auch Hunde geben, die für Diensthindeführer geeignet sind.
Servus Walter
Die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen seit "damals" wurden bereits angesprochen; sie haben auch den "Gebrauchshund" verändert. Richtig ist nämlich zweifelsohne, dass es damals Hunde gab, die nicht mit jedem Freund waren, ja gelegentlich sogar nicht einmal mit dem eigenen Mensch, und das obwohl sie nicht mehr "gequält" wurden als so mancher Hund heute.
Ob das immer an der Genetik lag, glaube ich eher nicht, denn schon die Aufzucht- und Halterbedingungen unterschieden sich zu heute häufig gewaltig, hatten diese Hunde, wie ebenfalls schon erwähnt, oftmals auch ganz andere Aufgaben zu bewältigen.
Aber Kunststückchen konnte man auch mit diesen Hunden schon machen. Tja und wer das am besten konnte, der hatte meist auch die besten Unterordnungen vorzuweisen. 1 zu 1 auf den Schutzdienst war das mit den Kunststücken jedoch eben nicht zu übertragen, sei es aufgrund der vollkommen anders gearteten SD-Ausbildung oder eben auch, weil diese Hunde charakterlich etwas ander gelagert waren.
Für mich sind diese Veränderungen nicht tragisch, denn ich führe einen Sport- und keinen Diensthund; und so lange es Züchter gibt, die den Wert ihrer Zuchthunde nicht nur an Ausbildungskriterien festmachen, so lange wird es auch Hunde geben, die für Diensthindeführer geeignet sind.
Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu


