17-04-2012, 14:04
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=130962#post130962' schrieb:hallo heinz, ich denke das ist eigentlich in allen drei abteilungen so lange nicht wirklich möglich weil die leistungen oder übungsteile in einer po vorgeschrieben sind. so viele hunde funktionieren nur in diesen abläufen.Ok,wenn ich in der Fährte selektieren will,warum nehme ich dann blanken Acker und zieh mich an schrägem Verweisen oder öffnen des Fangs hoch?
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=130962#post130962' schrieb:die idee hinter einer po ist es ja gleiche bedingungen für alle zu schaffen, führt aber auch dazu die ausbildung mehr in eine sportliche richtung zu praktizieren, und ebend nicht in eine richtung die dann tatsächlich einen gebrauchshund selektiert.Richtig,und das genau meine ich auch,warum setzt man nicht andere Kriterien fest,die den LR als Richtschnur dienen?
Die Möglichkeiten sind eh begrenzt.Letztlich ist es ja der Helfer,der es ausführt.Schau in den französischen Ring,die könnens doch auch....ohne unbedingt draufzuhauen.
Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=130962#post130962' schrieb:ch denke das man also die wirklich für einen gebrauchshund wichtigen anlagen nur über und durch das training definieren kann, und nicht auf einer leistungsveranstaltung nach bestimmten regeln.Ich denke mal,das da genau der Hase begraben liegt,die genetischen Voraussetzungen sollten schon da sein,über training sollte man die nur in bestimmte Richtungen kanalisieren.
Sicher hast du Recht,das jeder Hund über Training sicherer und belastbarer,einfach erfahrener wird,also kein Grund,trainieren als schlecht zu bezeichnen,es darf aber eben nicht dazu dienen,Choreographien einzustudieren,die dann den anderen etwas vorgaukeln.
Mein Problem ist ja nicht die UO,die ich selbst gerne mit einem freudigen und offenen Hund vorzeigen möchte,sondern der SD.
Wenn ein DSH als Belohnung dafür,das er den Helfer beißt anschließend sein Bällchen bekommt,dreht sich mir der Magen um,genau so wie beim berühmten Wurfarm.
LG Heinz
Antje,'index.php?page=Thread&postID=130961#post130961' schrieb:Wobei ein "Gemachter" erst einmal die Qualitäten besitzen muß um "gemacht werden" zu können. D.h. er muß mind. guter Durchschnitt sein, und manchmal sind es gerade die Durchschnittshunde, die züchterisch wertvoll sind, während manche phänotypisch "starken" Hunde genetisch gar nicht so viel bringen.Meine klare Meinung ist,das ein gesunder DSH,der genügend Trieb besitzt,eine vernünftige SchH 3 vernünftig besteht,immer für die Zucht wertvoll ist.Egal,wie er gelagert ist.
Dazu gehört allerdings,das es ein stabiles Potential aus allen Richtungen gibt,und genau das wird gerade abgeschafft,das ist meine Aussage.
Antje,'index.php?page=Thread&postID=130961#post130961' schrieb:Mit dem Wunsch nach härterer Auslese durch den Hundesport wäre ich sehr vorsichtig. Denn ruckzuck könnte uns unser Sport gar nicht mehr zur Verfügung stehen!Zeigt doch nur die Unfähigkeit der Vereine und Verbände,unseren Sport zu erklären.
Wer kommt auf die Idee,unsere Kontaktsportarten wie fußball,Handball,Basketball zu verbieten,obwohl sich da kräftig auf die knochen gekloppt wird.
Vom Boxen ganz zu schweigen.
Wenn selbst in unserem Leistungsforum ständig drauf hingewiesen wird,das man keine Abgedrehten Idioten als Hund haben will,so wundere ich mich,das ich in über 30 Jahren noch keinen wirklich ernsthaften Zwischenfall mit den ausgebildeten Hunden auf dem Platz und Zuhause erlebt habe.
Und das,obwohl Generationen Kinder dazwischen aufgewachsen sind.
Also,warum setzen einige,immer die gleichen Kollegen,Szenarien in die Welt,als würde ein "kerniger Hund" automatisch gefährlich sein.
Er ist es nur dann,wenn ich ihn nicht vernünftig erziehe.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)


