16-04-2012, 21:04
Natürlich sind sicher fast alle hier der Meinung, dass Schäferhunde Gebrauchshunde bleiben sollen. Aber worüber definiert sich der Begriff Gebrauchshund überhaupt? Seit Beginn der Schäferhundzucht hat sich doch schließlich auch die komplette Gesellschaft verändert. Es war ja zu Zeiten, als man den Hund dazu brauchte, die Herde bzw. das Eigentum oder ggf. Leben zu schützen. Also denke ich schon, dass man auch die Gebrauchseigenschaften differenzieren muss. Der Diensthundeführer, dessen Leben vielleicht im Ernstfall davon abhängt, braucht sicher einen anderen Hund als der Familienvater (oder auch die Mutter;-). Die möchten dafür einen Hund, der zwar auf dem Platz gut seine Arbeit macht aber zu Hause ganz normal zur Familie gehört und man nicht ständig auf der Hut sein muss, dass er aus falsch verstandenem Beschützerinstinkt vielleicht die Nachbarskinder beißt.
Es wäre aber sicher falsch, nur eine Kategorie davon als die einzig wahre zu bezeichnen.
Bei den Ausbildungsmethoden hat sich natürlich in den letzten Jahren viel geändert, teils aus tierschutzrechtlichen Gründen, teils aus Erkenntnissen und Erfahrungen. Mir macht es auch mehr Spaß, wenn mein Hund in freudiger Erwartung neben mir läuft oder vor mir sitzt, als wenn er das mit eingezogenem Nacken in Erwartung von Strafe machen würde.
Vielleicht kann man das damit vergleichen, dass Eltern und Lehrer in grauen Vorzeiten (auch noch zu Beginn der Schäferhundzucht) die Kinder mit dem Rohrstock schlagen durften und auch lange der Meinung waren, dass nur so die richtige Erziehung aussieht. Da sind wir doch auch froh, dass es der Vergangenheit angehört.
Jedes Kunststück ist Arbeit, das stimmt natürlich auch. Was wir wahrscheinlich nicht brauchen, ist ein Schäferhund, der nur noch schön aussieht und im Kreis läuft. Spätestens dann ist es Zeit, die Rasse zu wechseln.
Das mit der Selektion auf der BSP habe ich nicht ganz verstanden. Ich denke mal, genau so, wie zwei schöne Hunde nich automatisch 100% schöne Nachkommen bringen, werden auch hoch geführte Hunde nicht automatisch wieder Sieger hervorbringen. Das hängt von so vielen Faktoren ab, von den Erbanlagen über den Hundeführer bis hin zur Tagesform.
Es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema und ich bin auf die weiteren Meinungen gespannt.
Es wäre aber sicher falsch, nur eine Kategorie davon als die einzig wahre zu bezeichnen.
Bei den Ausbildungsmethoden hat sich natürlich in den letzten Jahren viel geändert, teils aus tierschutzrechtlichen Gründen, teils aus Erkenntnissen und Erfahrungen. Mir macht es auch mehr Spaß, wenn mein Hund in freudiger Erwartung neben mir läuft oder vor mir sitzt, als wenn er das mit eingezogenem Nacken in Erwartung von Strafe machen würde.
Vielleicht kann man das damit vergleichen, dass Eltern und Lehrer in grauen Vorzeiten (auch noch zu Beginn der Schäferhundzucht) die Kinder mit dem Rohrstock schlagen durften und auch lange der Meinung waren, dass nur so die richtige Erziehung aussieht. Da sind wir doch auch froh, dass es der Vergangenheit angehört.
Jedes Kunststück ist Arbeit, das stimmt natürlich auch. Was wir wahrscheinlich nicht brauchen, ist ein Schäferhund, der nur noch schön aussieht und im Kreis läuft. Spätestens dann ist es Zeit, die Rasse zu wechseln.
Das mit der Selektion auf der BSP habe ich nicht ganz verstanden. Ich denke mal, genau so, wie zwei schöne Hunde nich automatisch 100% schöne Nachkommen bringen, werden auch hoch geführte Hunde nicht automatisch wieder Sieger hervorbringen. Das hängt von so vielen Faktoren ab, von den Erbanlagen über den Hundeführer bis hin zur Tagesform.
Es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema und ich bin auf die weiteren Meinungen gespannt.

