18-11-2011, 12:11
@G. Fasel
Ich sehe, wir beide verstehen uns.
@Heinz
Du hast einen interessanten Punkt angeschnitten.
1. Sind sportliche Ausbildung inkl. Vorführung und Alltagstauglichkeit der Ausbildung wirklich nicht zu trennen?
2. Oder müssen sie strikt getrennt werden?
3. Oder gibt es einen Mittelweg?
1. Ein "Platz" hat schnell und zuverlässig zu erfolgen. Bestes Beispiel hierbei das Vorraus im Sport (trotz trieblicher Hochstimmung in Erwartung des zu findenden Bringsels) und das Platz als Notbremse bei einem jagenden Hund, um ihn wieder unter Kontrolle zu bringen und ansprechbar zu machen (auch trotz hoher Reizlage). Augenscheinlich ein Beispiel für untrennbar.
2. Beim Platz im freien Gelände ist es mir völlig egal, ja sogar lieber, wenn der Hund zusammensackt, als ob er erwarte, dass der Himmel über ihm zusammenbricht. Anderenfalls kommt das dazu, was G. Fasel angesprochen hat mit der höheren Wertigkeit. Beim Platz nach dem Voraus soll der Hund um Gottes Willen ja kein Meideverhalten oder entsprechende Zeichen zeigen, damit die Übung nicht gleich von vornherein abgewertet wird. Muß man also doch trennen?
3. Gleiches Kommando, gleiche Ausführung in der Exaktheit, aber unterschiedliche Stimmungen des Hundes sind wohl doch nur über einen Mittelweg und differenzierte Ausbildung möglich. (die Dosis der negativen Einwirkungen z.B.) Dieser Mittelweg ist allerdings eine absolute Grauzone, für jeden Hundehalter anders definiert in der Wertigkeit der beiden scheinbar gleichen und doch sehr unterschiedlichen Übungen. Genauso grau definieren Hundehalter Zwänge, Absicherung etc.
Dieser Mittelweg ist auch dafür verantwortlich, dass man immer wieder Sachen hört wie "Zwänge gegen Jagen - ja, aber für den Sport - nein". Für mich sind das keine Mittelwege sondern faule Kompromisse.
Ich sehe, wir beide verstehen uns.
@Heinz
Du hast einen interessanten Punkt angeschnitten.
1. Sind sportliche Ausbildung inkl. Vorführung und Alltagstauglichkeit der Ausbildung wirklich nicht zu trennen?
2. Oder müssen sie strikt getrennt werden?
3. Oder gibt es einen Mittelweg?
1. Ein "Platz" hat schnell und zuverlässig zu erfolgen. Bestes Beispiel hierbei das Vorraus im Sport (trotz trieblicher Hochstimmung in Erwartung des zu findenden Bringsels) und das Platz als Notbremse bei einem jagenden Hund, um ihn wieder unter Kontrolle zu bringen und ansprechbar zu machen (auch trotz hoher Reizlage). Augenscheinlich ein Beispiel für untrennbar.
2. Beim Platz im freien Gelände ist es mir völlig egal, ja sogar lieber, wenn der Hund zusammensackt, als ob er erwarte, dass der Himmel über ihm zusammenbricht. Anderenfalls kommt das dazu, was G. Fasel angesprochen hat mit der höheren Wertigkeit. Beim Platz nach dem Voraus soll der Hund um Gottes Willen ja kein Meideverhalten oder entsprechende Zeichen zeigen, damit die Übung nicht gleich von vornherein abgewertet wird. Muß man also doch trennen?
3. Gleiches Kommando, gleiche Ausführung in der Exaktheit, aber unterschiedliche Stimmungen des Hundes sind wohl doch nur über einen Mittelweg und differenzierte Ausbildung möglich. (die Dosis der negativen Einwirkungen z.B.) Dieser Mittelweg ist allerdings eine absolute Grauzone, für jeden Hundehalter anders definiert in der Wertigkeit der beiden scheinbar gleichen und doch sehr unterschiedlichen Übungen. Genauso grau definieren Hundehalter Zwänge, Absicherung etc.
Dieser Mittelweg ist auch dafür verantwortlich, dass man immer wieder Sachen hört wie "Zwänge gegen Jagen - ja, aber für den Sport - nein". Für mich sind das keine Mittelwege sondern faule Kompromisse.
MfG
Maik
Maik


