16-11-2011, 12:11
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124847#post124847' schrieb:Zitat von »martin«
Absichern im ehemaligen Sinn war so, wie Du es beschreibst - Den Hund in einen Fehler gehen lassen, um ihn mit Zwängen wieder ab zu stellen. Eine völlig unsinnige Vorgehensweise, die vielen Hunden viel unnötiges Leid gebracht hat. Unsinnig weil der Hund mit dem Schmerz auch den Fehler lernt, der ihm dann in allen möglichen und unmöglichen Situationen wieder einfällt und zum Zweiten, weil man nie sicher sein kann, wie der Hund auf die Einwirkung reagiert.
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124847#post124847' schrieb:...sagt wer?
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124847#post124847' schrieb:Zitat von »martin«
Heute geht man davon aus, dass der Azubi, wenn er fehlerfrei gelernt hat nach 250 WIederholungen und steigenden Ablenkungen beim 251 ten Mal keinen Fehler macht, weil er ihn in seinem Ausbildungsleben nie kennen gelernt hat.
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124847#post124847' schrieb:Das ist keine Absicherung sondern Konditionierung.Man kann sie recht weit treiben
Wie weit kann man die Ablenkungen treiben? Bis zum Herankommen eines geschlechtsreifen Rüden an einer ebenfalls abliegenden läufigen Hündin vorbei? Das ohne "Absicherung"? Das glaubst Du doch wohl selber nicht!
Was ist ein Fehler? In wessen Sinne? Ist es für den Hund ein Fehler, wenn er sich für die läufige Hündin interessiert? Ich halte das eher für einen angeborenen Trieb oder Instinkt. Wieso muß ein Hund erst diesen erlernen, um ihn als Fehler begehen zu können? Oder um bei Deinem Wortlaut zu bleiben, würde er also normales Instinktverhalten nicht zeigen, wenn er es nicht gelernt bekommen hat?
wie weit man da geht muss man für sich selber und den Hund sehen, bei meiner Hündin könnt ich sicher viel weiter gehen wie mit dem Rüden M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124847#post124847' schrieb:Leute, bleibt mal auf dem Teppich! Auch wenn sich glücklicherweise die "harte" Ausbildung verändert hat, so kommt man dennoch nicht ohne Zwänge aus. Ich weiß natürlich, dass sich allein durch die Zucht (im Sinne von Auslese) viel geändert hat. Deshalb gibt es bis auf wenige Ausnahmen nur noch Hunde, die ihrem HF alles von den Augen ablesen und nie irgendetwas in Frage stellen, somit sogar ihren eigenen Vorteil verleugnen. Nur ich scheine zu blöd zu sein, einen richtigen Welpen auszuwählen, weil ich bisher immer die wenigen Ausnahmen hatte.Ohne Zwang: Nein die Frage ist wieviel Zwang lege ich drauf und wieviel ist nötig für das bisschen Sportpillepalle was ich mache
Sicher ist mehr Zwang nötig wenn ich auf ne WM will, für das OG-Gelutsche was ich mache reicht Zwang in Form von "Gibt kein Keks"
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124847#post124847' schrieb:Absicherung ist das Ausschalten von Fehlern mittels Zwängen, indem der Hund lernt, eine vom HF befohlene Handlung auszuführen oder zu unterlassen, die ihm einen anscheinend geringeren Vorteil verspricht als das, was er gerade tun will. Punkt!Wo wieder die Frage ist, was nehm ich als Zwangmittel
Wie hoch gehe ich im Zwang, für meine wäre ein auf light gestelltes TIG angenehmer wie ne "Böse Mutti"
Anderen wäre der unzufriedene HF wieder völlig Wurst da brauchts ggf nen Arschtritt
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=124847#post124847' schrieb:Ich gehe pro Jahr mehr als 200 Mal auf Arbeit. Da ich schon viele Jahre arbeite, sollte dies wohl ausreichend konditioniert sein. Trotzdem habe ich manchmal morgens keinen Bock drauf und würde lieber ins Schwimmbad gehen. Wenn nicht der Zwang in Form von Wissen was passiert, wenn ich blau mache, über mir schweben würde. Ergo benötige ich dennoch ab und an einen Zwang, um meiner Aufgabe nachzugehen.Muss ich Antworten?
Bin ich also dämlicher als Eure Hunde?
( bitte mit Humor nehmen ^^) Ja wat bekommste denn bei blau machen?
Erstmal ne Abmahnung, reicht wohl um Dich wieder zum arbeiten zu bekommen
die wenigsten Chefs ( HFs) geben sofort ne Kündigung ( Himmel fällt Hund auf den Kopf) raus
What You Deserve Is What You Get



