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HuPla z.Zt. sinnvoll??
#41
Es gibt durchaus grundverschiedene Sichtweisen auf dieses Thema,wobei ich bisher nicht erkennen konnte,welche nun Prinzipiell die "bessere" ist.

Es liegt alleine in der Natur des Hundes und im Geschick des HF,zu erkennen,welche Möglichkeit die Heilvollere ist.

Ich finde,das man relativ sofort mit einem Hund anfangen sollte,gemäß dem Wahlspruch,das man nicht "nicht" komunizieren kann.

Also,bevor mein Lehrling sich irgendeinen Mist angewöhnt,versuche ich das in die Bahnen zu lenken,die dem Endziel entgegen kommen.

Kein Mensch würde sein Kind erst ab 10 Jahre erziehen wollen.

Die Krux bei diesen ganzen Diskussionen ist eigentlich die,das eine nicht geringe Anzahl von Leuten glauben,das, was sie auf einem Seminar gesehen oder davon gehört haben,sie befähigt,einen Hund zu "kennen".

Diese Sache,so richtig sie alle wohl sind,sind nur Werkzeuge,die es mir ermöglichen,einen Hund auszubilden/ besser auszubilden.

Wenn man das kapiert hat,dann stellt sich die Frage nicht,ob ein 7 mon. alter Hund ne Pause braucht,das ist nur ein Zeichen der Hilflosigkeit.

@ Chrissi,mit 8 mon. ist der Hund durchaus in der Lage,gewisse Übungen zu erbringen,sprich,sich auf Dinge in einer gewissen Zeitspanne zu konzentrieren.

Ich hab es immer so gehalten,das ein junger Hund von mir erst mal über den fremden Platz geführt wird,und er darf "Zeitung lesen".

dann allerdings muß er lernen,das er Kontakt zu mir halten soll,ich mache es mit einer Kombination aus Trieb aufbauen und Kontrolle durch leichten Zwang,der sofort bestätigt wird.

Aber da sind den persönlichen Fähigkeiten des HF Variationen erlaubt.

Mit einfachen Worten,mach dich interessanter als die fremden Einflüsse und verlang einfach ein wenig Mitarbeit von deinem Kleinen und lass etwas dein Bauchgefühl mitmachen,dann wirds wohl was.

Big Grin Big Grin Big Grin
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#42
@Chrissi16

Hi,

meiner Meinung nach musst Du Dir keine Sorgen machen aber Du solltest schon ein wenig gegensteuern. Wenn ich merke, dass mein Hund unaufmerksam ist, muss ich mich interessanter machen also die Futterqualität erhöhen, tolleres Spielzeug, mehr spielen oder so. Ich mache dann vielleicht nur kurz was aber ich bestehe trotzdem auf korrekter Ausführung. Es kommt schon mal vor, dass es gar nicht klappt und ich die Geduld verliere - dann ist es Zeit aufzuhören, denn dann laufe ich Gefahr, dem Hund gegenüber unfair zu werden und dann kann ich viel kaputt machen. Letztendlich geht die Welt nicht unter wenn eine Übungseinheit mal nicht so toll läuft. Übrigens denke ich auch, dass evtl. die Ablenkung auf dem Platz für einen jungen Hund zu groß ist, neue Sachen werden bei mir auch zuerst daheim im Garten geübt.
Life is what happens to you while you're busy making other plans...
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#43
Dürken,index.php?page=Thread&postID=39760#post39760' schrieb:Allerdings kann ich den Aufruhr nicht verstehen um einen 7 Monate alten Hund - ich dachte immer, aus dem Zeitalter wären wir raus, wo der Hund bis ein Jahr in die Ecke gestellt wird.Ich kann durchaus verlangen, dass mein Hund sich für kurze Zeit konzentriert - allerdings nicht durch körperlichen Zwang, sondern durch Erpressung - ich glaube im deutschen Strafrecht wird das höher geahndet als Körperverletzung. Aber der Hund ist durchaus geneigt, das ganz positiv umzusetzen.

Hallo Dürken

du sprichst mir aus der Seele.

Was versteht jeder einzelne unter dem Begriff Unterordnung oder Spielen überhaupt?

Selbst ein Welpe muß nicht zwangsläufig Überfordert sein wenn man "Unterordnung" mit ihm übt.

Wenn ich allein an deine 1. Videos von Cia denke, mit wieviel Eifer und Begeisterung die Kleine bei der Sache war.

Genauso habe ich auch versucht das mit Nick aufzubauen. Klar kann er sich nicht immer gleich gut konzentrieren. Dann wird kurz gespielt, wenn er dann richtig heiß auf das Spielzeug ist, entwickelt sich daraus die nächste Übung. Das können ein paar Schritte bei Fuß sein, oder auch einfach nur ein Anschauen.

Bis jetzt zeigt er keine Anzeichen, dass dieser Aufbau einem Welpen und Junghund schadet, im Gegenteil er bietet sich mit Begeisterung zum Arbeiten an.

LG Margit
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#44
Hallo Sabine,

wenn Dein Hund keine Lust hat bietest Du höherwertige Leckerchen an, oder tolleres Spielzeug ? Toll! Und wenn das ausgereizt ist ? Kriechst Du dann vor ihm her ? Oder machst ihm die Hürde flacher, damit er nicht aufsetzt ?

Also ich habe mir die Beiträge durchgelesen und bis auf die von Antje habe ich immer schneller durchgescrollt.

Es geht hier nicht um Druck oder Überforderung. Hier geht es um die so oft angesprochene Bindung vom Hund zum Rudelführer, also zu Dir. Hat der Hund keine Lust Dir zu folgen und Dich anzuhimmeln, musst Du ihn das, obwohl er jung ist, spüren lassen - aber eins darfst Du nie: Dich einschleimen.

Es soll keine Gewalt angewandt werden, aber eine konsquente Art der Ignorierung hilft.

Hat er keinen Bock Dir zu folgen, lässt Du ihn halt im Zwinger und gehst mit einem anderen vielleicht vorhandenen Hund (das hat auch nichts mit Liegenlassen bis zum 12. Monat zu tun). Wenn er dann irgendwann anfängt im Zwinger am Rad zu drehen, nimmst Du ihn wieder mit. Was ich nicht verstehe, sind die Aussagen, das ein 8 monate alter Hund eine Prüfungsanforderung schon können muss. er muss nur eins - mich als "Motivationsobjekt Nr. 1" akzeptieren (ich meine nicht damit, dass ich mich für ihn zum Kasper machen muss). Der Hund soll mich fordern, nicht umgekehrt.

Grüsse, Carsten
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#45
cschellberg,index.php?page=Thread&postID=39856#post39856' schrieb:Also ich habe mir die Beiträge durchgelesen und bis auf die von Antje habe ich immer schneller durchgescrollt
Hallo Carsten,vielleicht warst du zu schnell Big Grin

cschellberg,index.php?page=Thread&postID=39856#post39856' schrieb:Es geht hier nicht um Druck oder Überforderung. Hier geht es um die so oft angesprochene Bindung vom Hund zum Rudelführer, also zu Dir. Hat der Hund keine Lust Dir zu folgen und Dich anzuhimmeln, musst Du ihn das, obwohl er jung ist, spüren lassen - aber eins darfst Du nie: Dich einschleimen
Es gab schon mal einen "Bindungspabst",der mit seinen Hunden im Schlafsack gepennt hat,um Bindung aufzubauen.


cschellberg,index.php?page=Thread&postID=39856#post39856' schrieb:Es soll keine Gewalt angewandt werden, aber eine konsquente Art der Ignorierung hilft.
Wäre ich vorsichtig mit solchen Äusserungen,bestimmt wirft dir einer "Seelische Grausamkeit" vor. :f:


cschellberg,index.php?page=Thread&postID=39856#post39856' schrieb:Wenn er dann irgendwann anfängt im Zwinger am Rad zu drehen, nimmst Du ihn wieder mit.
Und wenn der Hund in der Wohnung ist,die dann verwüstet ist oder im Zwinger,was eine Bürgerinitiative zur Folge hat,zumindest einen Besuch der Polizei.
(Das ist meine pers. Erfahrung,als mein Hund (neu) im Zwinger gejault hat


cschellberg,index.php?page=Thread&postID=39856#post39856' schrieb:Der Hund soll mich fordern, nicht umgekehrt.
Und wenn der HF dann "überfordert" ist, :pf:
Und letztendlich,warum soll der junge Hund nicht von Anfang an lernen,das ich etwas von ihm fordere,gilt hier nicht auch der hier Spruch vom Hänschen,das lernen muß....
fordern <> überfordern,dazwischen liegt die Wahrweit,für beide Seiten. :c: :c:
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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#46
Hallo Heinz,

danke für Deinen erfrischenden Beitrag. :c:
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#47
Hallo Carsten,

also, wenn es ganz schlimm kommt singe ich meiner Hündin ein Lied, das gefällt ihr...;-))

Keine Angst, wenn meine Hunde das System kapiert haben fordern die mich. Am Anfang versuche ich nur ihre Prioritäten zu ordnen indem ich ihnen sage, dass egal wer oder was am Zaun steht oder sich sonstwo abspielt es bei Frauchen immer noch spannender ist. Und wenn ich etwas von ihnen verlange was schwierig oder neu ist oder der Hund einen schlechten Tag hat dann wird es immer noch gut am Ende weil die Bezahlung stimmt.
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#48
Hallo

Meine Meinung:

1) Mehr Trieb/(andere?) Motivation. Da Schutzdienst OK evtl. Pfahlarbeit nur mit dem Hundeführer und Bringsel, Hund vor dem HuPl etwas auf Diät setzen, anderes Spielzeug...
2) Aufmekrsamkeit fordern (durch Bestätigen (Timing) und auch (leichte) Einwirkung (kein Meiden!))
3) Evtl. muss der HF auch an sich arbeiten um besser mit dem Hund "kommunizieren" zu können (mehr aus sich herausgehen beim Loben, klareres Verhalten für den Hund, ...)
4) Evtl. wird mit dem Hund zu viel gearbeitet. Manchmal ist weniger mehr.
5) Alter spielt keine Rolle, Hund muss sich immer (für eine gewisse Zeit) durch den HF motivieren lassen.

Thomas
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