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Hat der Hund einen Steckschuss, also nur Einschuss, findest du keinen Tropfen Blut. Die Haut deckt den Einschuss zu. Nur wenn die Kugel austritt, hast man Blutverlust.
Nur zur Information, ganz sachlich, ohne Partei zu ergreifen.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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Jeder weiß doch daß in solchen Berichten nicht immer alle Tatsachen richtig geschildert werden (und anschließende Richtigstellungen, die nicht selten gedruckt werden müssen, werden dann selten im Nachhinein im Internet verlinkt). Und je nachdem welcher Partei ein Schreiberling zugeneigt ist schaut die Sache für den Leser dann so oder so aus. Mir tun Leser von BILD & Co. leid, die das bis heute nicht begriffen haben...
Insofern ist es absolut für die Füße hier über so eine Sache zu diskutieren. Punkt 1 ist es sind zwei Bernhardiner mehrfach frei und unbeaufsichtigt herumgestreunt. Punkt 2 ist daß beide Hunde von einem Jagdberechtigten erschossen bzw. angeschossen worden sind. Mehr wissen wir nicht. Alles andere sind Mutmaßungen, basierend auf den Aussagen und Rechtfertigungen der Hundehalter und des Jägers. Kann sein, kann aber auch nicht sein...
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
Zitat:Hund zwei verschwindet verletzt im Wald und je nach Artikel den man liest war die Begründung, dass man ihn laufen ließ, dass der Jäger keine Munition mehr hatte bzw. dass es bereits dunkel wurde und ein verwundeter Hund der Größe ja gefährlich ist. Argument eins finde ich aus Tierschutzgründen einfach furchtbar, egal ob Hund oder Reh. Wenn ich im Falle eines Fehlschusses bei dem ich das Tier nur verletze keine weitere Chance hab, das Tier zu erlösen, dann darf ich doch nicht abdrücken.
Argument zwei: Man wird doch wohl nicht soweit weg von bewohntem Gebiet sein, dass ich sicher gehen kann, dass der Hund keine Gefahr darstellt. Dem Jäger ist es zu gefährlich, dem von ihm verwundeten Tier nachzugehen, aber er hat kein Problem damit, wenn das selbe Tier vielleicht in die nächste Wohnsiedlung läuft und da in der Dämmerung auf Passanten trifft...
Das sind für mich ganz einfach Ausreden für ein schlampiges Vorgehen.
Ditto, jeder verwundeten Wildsau waere er wohl, ohne zweiten Gedanken, nachgegangen. Und wie gefaehrlich die werden koennen, da brauchen wir wohl nicht zu drueber reden.
Fuer mich ist das auch einfach nur eine Ausrede.
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Ich kann wirklich nicht verstehen, dass irgendwas (außer eines akuten Gefahr von Leib und Leben) den Abschuss eines Haustieres rechtfertigt. JEDEM kann der Hund mal abhauen - und wenn es nach einem Unfall ist oder die Nachbarskinder die Zwinger aufschließen.... für mich ist auch das EINMALIGE Wildern keine Rechtfertigung! Dafür gibt es Halterhaftung und Versicherungen - da muss niemand einen Hund abschießen. Die Besitzer gehören natürlich in einem solchen Fall bestraft! Wenn ich mir so überlege wie viele Jagdhunde ich persönlich schon beim wildern gesehen habe - trainierte Jagdhunde! und da hat der dazugehörige Jagdpächter (der das Wildern seines eigenen Hundes übrigens nie gestört hat) IMMER gesagt - Rehe .... kriegt der eh nicht!
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natürlich kann jedem mal ein hund abhauen, aber wenn das öfters vorkommt dann muß man sich als hundehalter mal gedanken machen, um das zu verhindern und kann nicht rumheulen wenn die hunde am ende tot sind. jeder weiß daß hunde die frei rumlaufen auch gefahren ausgesetzt sind und auch zur gefahr für andere werden könnenm, in welcher form auch immer das sein mag. ob der jäger richtig oder falsch gehandelt hat will ich hier gar nicht beurteilen, aber in erster linie müssen sich die besitzer erstmal an die eigene nase fassen.
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lee1,'index.php?page=Thread&postID=143073#post143073' schrieb:Ich kann wirklich nicht verstehen, dass irgendwas (außer eines akuten Gefahr von Leib und Leben) den Abschuss eines Haustieres rechtfertigt. JEDEM kann der Hund mal abhauen - und wenn es nach einem Unfall ist oder die Nachbarskinder die Zwinger aufschließen.... für mich ist auch das EINMALIGE Wildern keine Rechtfertigung!
Ich hatte in meiner ersten Antwort zu diesem Thema geschrieben...
Antje,'index.php?page=Thread&postID=143019#post143019' schrieb:Ich bin kein Freund davon dass Jäger berechtigt sind Haustiere abzuschießen. Aber dort, wo es lt. Jagdrecht erlaubt ist und sogar gefordert wird, dass aktiv wildernde Hunde abgeschossen werden, hat dieser Jäger mit dem Schuss auf den wildernden Hund keine Straftat o.ä. begangen.
So isses halt nun mal in den allermeisten deutschen Bundesländern. Natürlich kann jedem
mal der Hund auskommen. Und dann finde ich es auch sch... wenn er ausgerechnet bei diesem einen mal abgeschossen wird.
Aber solch ein Verhalten der Jäger haben wir doch gerade den Hundehaltern zu verdanken, die ihre Tiere streunen lassen. So wie in diesem Fall. Die beiden Bernhardiner waren doch schon mehrfach allein unterwegs gewesen.
Und nicht nur in Bezug auf das Jagdrecht schwächen solche Hundehalter unsere Position. Stell Dir mal vor was in der Zeitung stehen würde, wenn zwei streunende 70 kg-Rüden z.B. auf Spaziergänger mit einem größenwahnsinnigen Kleinhund stoßen und sich von dessen Verhalten angepieselt fühlen. Wenn das dann auf der Titelseite der BLÖD-Zeitung erscheint müssen wir uns alle mit den Konsequenzen auseinander setzen, bestimmt wieder bis hin zu Forderungen den Schutzhundesport abzuschaffen.
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So ist es! Strafe muß sein. Gut, daß es Jäger gibt, die regulierend eingreifen, bevor was passiert!
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Katastrophen mit Hunden passieren schneller, als man gucken kann:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/p...18825.html
Mittlerweile finde ich Jäger fast noch harmlos, die haben wenigstens die passende Munition. Dass die Ladung der Dienstwaffen denkbar ungeeignet ist, sollte zumindest die Polizei im Ruhrgebiet seit "Apollo" wissen:
http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/press...022001.htm
Ich bin froh, nicht mehr in D zu sein...