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Zitat: Mich würde interessieren ob jemand nachweislich einen +/- oder gar -/- DSH hat.
Antje, meinst Du, das würde jemand sagen ? :whistling:
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Warum denn nicht?
Mich interessiert ganz einfach ob der MDR1-Defekt in der deutschen Population (SV) so weit verbreitet ist wie in der Literatur teiwleise angegeben wird. 6 bis 10% der Hunde sollen Träger sein heißt es teilweise. D.h. mind. +/- (diese Hunde sind ja im Phänotyp bereits beeinträchtigt, nicht nur die -/- Hunde).
Dann aber taucht bei dieser Prozentangabe ab und zu das Wörtchen "weltweit" auf. Und wenn man in den Instituten nachfragt, die diese Zahlen veröffentlichen, kann nicht benannt werden aus welchen Populationen die getesteten DSHs stammen: SV, Langstockhaar (bisher "Dissidenz") oder auch Weißer DSH? Bei den Langstockhaar, die bis vergangenes Jahr nur in der "DIssidenz" gezüchtet werden konnten, gibt es einige Linien bei denen ich vermute daß manch ein Collie Pate gestanden haben muß für diese Fellmengen, die diese Hunde mit sich tragen. Vielleicht eine Erklärung?
Ich habe auch schon gesagt bekommen daß man sich bei dieser Angabe auf amerikanische Studien bezieht. Nun ist die AKC-Population zum Teil aber eine ganz andere als die SV-Population. Und geht vielleicht auch manch ein Shilo Shepherd als "Schäferhund" in diese Statistik mit ein?
Wenn wir wirklich 6 bis 10% +/- und -/- Hunde in der Population haben, dann müßte das doch beim einen oder anderen bekannt sein. Immerhin reagieren solche Hunde z.B. extrem auf Narkosemittel, einige Wurmmittel sollte man außen vor lassen und Mittel gegen Milben möglichst gar nicht verwenden.
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Zitat: ei den Langstockhaar, die bis vergangenes Jahr nur in der "DIssidenz" gezüchtet werden konnten, gibt es einige Linien bei denen ich vermute daß manch ein Collie Pate gestanden haben muß für diese Fellmengen, die diese Hunde mit sich tragen.
Diese Hunde werden aber auch jetzt nicht im VDH gezüchtet :whistling: und es ist nicht nur der Collie im Gespräch....
Aber mal im Ernst, es ist doch wie mit der CES oder anderen Erkrankungen - es wird doch totgeschwiegen
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Es geht ja nicht um VDH-Zucht oder Nicht-VDH-Zucht. Sondern darum aus welchen Populationen die DSHs kommen, bei denen das mutierte MDR1-Allel bisher gefunden wurde. Bei einigen "Dissidenz-Langstockhaar-DSHs" könnte ich mir den Weg "Collie-Einkreuzung" = "Enschleusung des MDR1-Defektes in diese Population" vorstellen. Dann wäre das ein Problem, welches die Population im SV nicht betrifft. Darum ging's mir...
Und ich denke mir, daß eine große Zahl von DSH-Haltern keine Probleme damit hätte zu berichten daß ihr Hund das mutierte MDR1-Allel trägt, wenn es denn so wäre. Viele Halter sprechen offen über die gesundheitlichen Probleme ihrer Hunde, sieht man doch auch hier im Forum. Die wenigsten Hundehalter sind Züchter oder Deckrüdenhalter, sondern ganz normale Hudnehalter die sich mit den Erkrankungen ihrer Hunde auseinander setzen müssen.
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Neben vererbtem MDR1-Defekten gibt es auch die möglichkeit einer Neumutation. Ich denke das Risiko beim DSH einen kranken Hund zu finden sind eher sehr sehr klein.
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Zitat: Es geht ja nicht um VDH-Zucht oder Nicht-VDH-Zucht. Sondern darum aus welchen Populationen die DSHs kommen, bei denen das mutierte MDR1-Allel bisher gefunden wurde. Bei einigen "Dissidenz-Langstockhaar-DSHs" könnte ich mir den Weg "Collie-Einkreuzung" = "Enschleusung des MDR1-Defektes in diesePopulation" vorstellen.
Ich denke halt, daß Du hierüber keine Auskunft bekommen wirst.
Zitat: Und ich denke mir, daß eine große Zahl von DSH-Haltern keine Probleme damit hätte zu berichten daß ihr Hund das mutierte MDR1-Allel trägt, wenn es denn so wäre.
Und auch hier befürchte ich, daß dem eben NICHT so wäre - Es werden halt genug andere Erkrankungen unter den Teppich gekehrt. Natürlich lasse ich mich gerne eines Besseren belehren :thumbup:
Da diese Hunde ein erhöhtes Narkoserisiko haben, müsste der Defekt ja frühzeitig auffallen, oder?
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Zitat: Da diese Hunde ein erhöhtes Narkoserisiko haben, müsste der Defekt ja frühzeitig auffallen, oder?
Yep, spätestens beim Röntgen, wenn es denn gemacht wird.
Gruß Gaby
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lee1,'index.php?page=Thread&postID=134196#post134196' schrieb:Neben vererbtem MDR1-Defekten gibt es auch die möglichkeit einer Neumutation. Ich denke das Risiko beim DSH einen kranken Hund zu finden sind eher sehr sehr klein.
Mir geht es um die u.a. von Gießen erwähnten "6 bis 10%", die das betreffende Allel in der Population verbreitet sein soll. Mich würde interessieren ob es überhaupt schon mal bei einem SV-DSH lokalisiert wurde. Da es ja unterschiedliche "Schäferhund"-Populationen gibt mit teilweise unterschiedlichen genetischem Background.
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